Gold Silber “FAFO”

Endlich, die erwartete Korrektur nachdem eine Situation im Markt entstanden ist, die weder im elektronischen Handel noch im physischen Handel irgendetwas gangbar machte. Keiner wusste mehr, wo ist jetzt billig, wo ist jetzt teuer und das im Minutentakt.
Natürlich ist ein Silber bei 120 genial, aber was nützt der Wert, der nur 5 Minuten Bestand hat?
Das "fuck around and you will find out" - im letzten Podcast ausführlich behandelt.

Auch JPM wusste, was die Zeichen der Zeit geschlagen haben und meldete den Verkauf von 1,5 Mio Unzen Silber (zumindest Client-Account). Bekommen hat den Großteil davon Wells Fargo. Was für Trottel, wahrscheinlich bei 120 Long gegangen....

 

 

Nachdem EDT im Silberschart und dem ersten Blow-Off ab 121,60, also das war dann wirklich ein No-Brainer. Ebenso der parabolische Ausreißer nach der Fed-Sitzung im Asienhandel bei Gold.

Silber Shorts

Gold Shorts

 

Shorts geschlossen bei 75 und 4700 und jetzt mal raus aus dem Markt, Urlaub tut Not.

Beim Thema Federal Reserve lernt die Masse der Zinsschafe und expertisen Dummschwätzphalanx mal wieder wo Bartel wirklich den Most holt. Trump nominierte zur "Überraschung aller" einen hawkischen Nachfolger für Jerome Powell. Trump macht das, weil er es von Anfang an so vor hatte. Genauso wie er Powell nominierte und einsetze, weil Powell für die angedachte Funktion und Phase perfekt war. Und ein sehr guter Mitspieler im aufgeführten Fed-Bashing-Bühnenstück. 

Wie die intellektuell Zurückgebliebenen mit ihrem Dreiklang aus "die Fed muss Zinsen senken", "böse Fed verdruckt den US-Dollar" und natürlich ihrem Evergreen "der US-Dollar stirbt" diese News verdauen, weiß ich nicht. Es ist aber auch nicht mein Kaffee. 

Jerome Powell hat noch zwei Zinssitzungen bevor seine Amtszeit endet. Es ist jetzt schon mehr als deutlich, dass vor Amtsbeginn Kevin Warsh hier wohl keine Zinsschraube mehr gedreht wird. Welch Überraschung...

Bis bald.


 

100 | Podcast 01-2026

Silber durchschlägt die magische Schallmauer von 100 US$. Und Gold liefert in nicht mal 4 Wochen die Performance, welche für das ganze Jahr 2026 vorgezeichnet gewesen ist.

 

Mit von der Partie, das Anrüchige aus dem Staate Dänemark. Und ordentlich Leviten lesen bei den Sumpfratten in Davos. Selbst ein Larry Fink muss zugeben, die Zukunft ist nicht Solar. Was eigentlich den Silberbug jetzt ganz brennend aufhorchen lassen müsste.

Die andere Seite der Story ist natürlich die Farce, die derzeit aus den USA gereicht wird. Sei es eben Grönland oder Epstein oder das, was man als ausstehende "Sumpfprozesse" eintüten könnte. Aber auch diese Vorgänge besitzen weit mehr als nur eine Perspektive, die es genau zu betrachten gilt.

Ganz genau hinschauen sollte auch der Gold-, Silber- und Platinbug. Sonst wird ein "Nie wieder Korrektur" ganz schnell genauso blöd klingen wie ein "Nie wieder kalt" oder "Nie wieder Schnee".

 

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Führungswechsel

Es gibt Gutes und vielleicht nicht so Gutes vom Silberkurse zu berichten. Es kommt natürlich ganz darauf an, aus welcher Perspektive man auf die Sachlage blickt.

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Drei von Drei

Was der Titel bedeutet, wird sich später erklären.

Mit Wirkung zum 13. Januar 2026 ändert die CME ihre Marginregelungen für Edelmetalle. Bisher wurde als Sicherheitsvorleistung eines gehandelten Kontraktes ein fixer US$ Betrag aufgerufen. Ab jetzt trägt der Handelsplatz den gestiegenen Assetpreisen (und weiter steigenden Preisen) Rechnung und verlangt eine prozentuale Gebühr.

Der Vorgang führt zu gleich zum üblich stumpfsinnigen Preismanipulatoren und Comex-Bashing Geheule in der Edelmetallszene. Es ist, als würden Tagesschau-Glotzer Bullion halten. 

Ein Asset, welches sich derart im Preis verändert und auf Margin gehandelt wird - letztere eben auch mit anzupassen, ist das normalste und vernüftigste der Welt. Im Grunde ist die Margin lediglich eine Anzahlung auf das zu einem späteren Zeitpunkt zu erwerbende Produkt. Anzahlungen bei hochpreisigen Waren oder Immobilienkäufen gelten ja auch nicht als Manipulation. 

Die Fakten: Vor dem 13. Januar 2026 verlangte die CME 35.750 US$ für einen 5000 Unzen Silberkontrakt. Jetzt verlangt sie 9% des Kontraktpreises. Also 9% für 5000 Unzen a 88 US$ = 39.600US$. Bei diesem Preis hätte der Silberkontrakt einen Wert von 440.000 US$. Also, wer für eine halbe Million Silber beziehen will, dem sollte es nicht auffallen, ob er nun 35.750 US$ oder 39.600 US$ vorstrecken muss.

 

Nun zum Dreiklang.

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Silber Update 11.01.2026

Am Freitag US-Arbeitsmarktdaten, die nicht widersprüchlicher hätten sein können. Neugeschaffene Stellen weniger als erwartet, was in einer sinkenden Arbeitlosenquote mündet. 

Widersprüchlich auch, was bei den Edelmetallen läuft. Silber zieht los, während Platin abtaucht und trotz hübsch starken US-Dollar reizt Gold nochmals in obere Kursbereiche aus.

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Märkte lernen nicht – sie handeln

Besser wäre es, man täte auch mal dazulernen.

Die explosionsartige Weihnachtsfreude beim Silber, auf sie folgte ein ebenso rasanter 29.12.2025. Aus zwei Perspektiven ist es nicht verwunderlich. Zum einen die Situation am physischen Markt in Kombination mit jahrelangem Betrug am selbigen und beides bricht sich jetzt die Bahn, wie Nitro mit Glycerin. Siehe dazu auch Podcast Abschluss 2025.

Die andere Perspektive ist halt, dass genau das auch zu einem Handelssentiment und herausforderndster Marktpsychologie führt, die bei Lichte betrachtet nicht mehr händelbar / handelbar sind. Wenn ein Kurs binnen Stunden sich so rasant bewegt und dieser Zustand zum New Normal wird, wer will dann heute noch sagen, was ein fairer Preis ist? Oder besser ausgedrückt, wann ist etwas zu billig, wann ist etwas zu teuer? Wann hat der Industrieeinkäufer zu viel auf den Tisch gelegt, wann der Produzent zu wenig verlangt?

Folge, die Marktweisheiten, welche man zu gut kennt, greifen: "Was steil ansteigt, stürzt steil ab" oder auch "jede Fahnenstange bricht, jede".

Damit zurück zum Ausgangspunkt. Der Jahresauftakt beim Silber hat gezeigt, nein der Markt hat nicht dazu gelernt. Es war angekündigt, dass ab ca. 73,30 es beim Silber sehr schnell gehen wird. Und es ging schneller, als man sich ein sehr schnell hat vorstellen können. Und weil eben die Geschwindigkeit der ersten 2 Handelstage in 2026 überhaupt keine Möglichkeit für sinnvolle Longpositionierungen gelassen hat, lediglich ein hinter her und mitrennen, war der Höhenflug, in welchem die Luft dünne wird, wieder unvermeidlich. Auch eine Form von "der Markt korregiert sich selbst".

Nach einem Run bis auf 82,70 ging es am Mittwoch wieder 6 US$ tiefer. Die Frage also, ist die Unterweisung nun beendet oder folgt noch eine Lektion?
(Ergänzt um Asiensession, 08.01.2026)

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“My fellow Americans”… Daheim und im Ausland

Im letzten Podcast wurde darüber gesprochen, dass US-Midterms auch bedeutet, zu liefern. Und was soll man sagen, kein Tag von 2026 wird verschwendet.

 

Die Festnahme von Nicolas Maduro natürlich ein Paukenschlag, der nicht nur viele auf dem Globus aus den Socken haut. Sondern auch ganz viele zurück auf den Boden der stattfindenden Realitäten holt. Der Vorgang hat natürlich mehrere Ebenen der Betrachtung und jede ist ein kleines Freudenfest für sich.

Nicolas Maduro war nicht nur der ehemalige Außenminister (2006-2013) unter Hugo Chavez und durch Wahlfälschung, Oppositions- sowie Parlamentsausschaltung amtierender Diktator und Staatstyrann von Venezuela (2013-2026). Nein, Nicolas Maduro wird selbst von den Vereinten Nationen beschuldigt, Folter und außergerichtliche Exekutionen im Lande durchzuführen. Sowie schützend seine Hand über südamerikanische Drogenkartelle auszustrecken, auch einheimische innerhalb der Sicherheitskräfte und Militärs von Venezuela (Cartel de los Soles). Und damit ist der eigentliche Schwerpunkt neben dem Öl benannt. Über Fentanyl und ähnlich verherrend wirkenden Substanzen die Vereinigten Staaten von innen heraus zu zerstören - eine hybride Kriegsführung der Moderne. Wo bleiben denn da die Schreihälse mit ihrem depperten Völkerrecht?

Erneut eindrucksvoll anzusehen, das linke Polit-Geschmeiß mit ihren Antifahorden in bekannt typischen Momentum. Das erneute trump'sche Schockmoment führt dazu, Unverzichtbarem sofort den Rücken zu zukehren. Ukraine und Palästina verschwinden von den schon oft ausgetauschten Klagebannern, um ausgerechnet Nicolas Maduro zu supporten. Sie müssen ja, sie können nicht anders, er ist einer von ihnen, ein druchgeknallter Kommunist, durch und durch. Die im Trump-Derangement-Wahn Gefangenen verteidigen jetzt also einen, der genau das betreibt, was man Donald Trump versucht, anzudichten. 

Was besagte Adressen aufgrund des Wahns auch nicht mitbekommen, plötzlich stehen sie im argumentativen Spielfeld neben Zar Wladimir Putin. Auch Russland entsendete Protestnoten wegen der wirklich genial ausgeführten Spezialoperation von Donald Trump und seiner Mannschaft.

Ist es nicht herrlich, wie durch einen simplen chirugischen Schachzug ganze Stützpfeiler ins Wanken kommen und im Strudel des absurdesten Nonsense untergehen?

Und in Deutschland streckt Bundeskanzler Friedrich Merz sogleich speicheltriefend seine Zunge raus, um den Schlag gegen Maduro und damit einen ganz wichtigen Ankerpunkt im verbliebenen Kartel der Sumpfstaatler zu begrüßen. Merz kann nicht anders, er muss. Sonst würde in seinen Augen die eh schon durchlöcherte Tarnkappe des vorgegaukelten Konservativen von der Rübe fliegen. Einzig Friedrich Merz ist es auch, der glaubt, die Tarnkappe würde noch funktionierend auf seinem Kopf sitzen. So oder so, Harmonie und Frieden innerhalb der Koalition der großen Lüge wird so nicht aufkommen. 

An der Stelle bleibt der erneute stromausfallbringende Antifa-Anschlag in Berlin nur ein kleiner Nebenarm. In einer BRD, die von kriminellen Hochverrätern geführt wird, darf der Linksterrorismus sich nach Herzenslust austoben. Besonders wenn der Vize-Kanzler selbst bekennder Antifant ist und unbeheligt in der Spähren der Macht hantieren darf. Weil ein anderer eben genau das zulässt, da seine eigene Zukunft sonst unter dem kriminellen Unrat und Verfassungsbrüchen seiner Partei längst eine ganz andere wäre.

Die unausgesprochene moralische Begründung: man darf, weil man befindet sich quasi im Krieg - in einem unerklärten, hybridartigen Krieg. Dennoch, auch die Entwicklung Venezuela zeigt: Sie verlieren, am Ende gewinnt das Gute. Damit es anders läuft, hätte man auch viel eher aufstehen müssen, nur da war der Hochmut im Wege.

Oben eingebautes Zitat ist aus dem November 2017. Und an der Stelle braucht sich keiner einer Illusion hingeben, Maduro ist nicht der letzte, der zur Verantwortung gezogen wird.

 


 

Abschluss 2025 | Podcast 01-2026

Wenn 2025 eines aufgezeigt hat, dann das: Sie haben ihr Pulver verschossen.

Die Lügen, der Betrug, die kriminellen Machenschaften mit denen ein Politmob versuchte, künstliche Realitäten zum eigenen Machterhalt und Wohlwollen zu formen, greifen nicht mehr. Und jetzt schnippt das gespannte Gummiseil zurück, das aufgezogene Pendel schwingt ihnen messerscharf entgegen. Richtig Eindrucksvoll zeigt es der Silbermarkt. Ein dekadenwährender Betrug am physischen Markt in London, um zu verhindern und hinauszuzögern, was sich 2008 ff. schon seinen Weg bahnte - die Verlade funktioniert nicht mehr. Karma macht eben auch vor dem Finanzmarkt nicht halt.

Und an der Stelle brauchen sich andere Assets (hallo deutsche Bunds und Euro) oder gerade auch politische Akteure nicht in falscher Sicherheit wiegen - am Ende kommt es immer, wie es kommen musste. Und der Grad der Verhinderung bestimmt lediglich, wie gewaltig die Bereinigung ausfällt.    

 

Trades, Profit/Loss - CFD Handelskonto I

 

Gewaltig ist dann vielleicht auch das passende Wort, um 2025 als Tradingjahr zu beschreiben. Mit Handelsschluss Freitag 26.12.2025 ergeben sich wie folgt:

Edelmetall-Depot I : +229%   (In Euro, klassisch nur Gold + Silber)
Edelmetall-Depot II : +149%  (In USD, Gold, Silber, Platin, US$)

Aktien-Depot I: +69%
Aktien-Depot II: +58% (beide Aktien-Depots ohne Technologie-Bubblegedöns und "Glorreiche 7")

CFD-Handelskonto I : +690% (reine erwirtschaftete Rendite in 2025. Realisierte Gewinne abzgl. realisierte Verluste und Finanzierungskosten zu durchschnittlich eingelegtem Kapital)
CFD-Handelskonto II : +590% 

Soweit die Werte bis 26.12.2025. Und am Montag den 29.12.2025 wurde es noch etwas mehr. Erläuterung im Podcast.

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