Jerome Powell Dekodiert – Preview

Die Märkte feiern die nicht vorhandene "Taube" der letzten Federal Reserve Entscheidung, bitte schön.

Umso besser, dass dann niemand erkennt, worum es Powell in dieser letzten eigenartigen Rede wirklich ging. 

So viel kann man an der Stelle schon verraten, Ziel der Aktion sind diesmal nicht die Aktien-Märkte, sondern direkt die US-Anleihen, direkt der US-Bundeshaushalt, weil es direkt auf Yellen und ihre Refinanzierung des US-Schatzamtes bzw. der Biden-Administration abzielt. Und dies bei weitem nicht mit der Absicht, die Renditen nun wieder sinken zu lassen, auch wenn dieser Effekt gerade temporär zu beobachten sein mag. 

Auch das kann man an der Stelle schon versprechen, diese Freude wird nicht lange vorhalten.

Und welch Wunder, mit am Geschütz - die Bank of Japan.

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Der Tag danach | Podcast 22-2023

Die Ukraine-Nachkriegsordnung

 

 

Nur weil etwas im Fernseher nicht gezeigt wird, heißt es nicht, dass es nicht stattfindet.

Und seit dem Treiben in und um Israel haben sichtbar Medien und Politik einen ganz neuen Liebling entdeckt, nach welchem sie sich den Hals verdrehen. Sei es, wie es wolle, es ändert eben nichts an der Tatsache, dass das andere Schlachtross, mit welchem man bis dato unentwegt durch die Köpfe der Massen geritten ist, immer noch durch seine Nüstern schnaubt.

Die Info gibt es an der Stelle gratis und sie ist ja auch für jedermann sichtbar, der da gewillt ist, hin zu sehen und hin zu denken: Der Ukraine-Krieg ist gelaufen. Und weil der Putin immer noch im Kreml sitzt, liegt der Sieger der Veranstaltung auf der Hand. Es ist eben nicht der Westen mit seinen Sumpfgeschwadern.

 

Hat man das akzeptiert hat, kann man sich dem widmen, was folglich entscheidend ist und entscheidend sein wird - die Nachkriegsordnung bzgl. der Ukraine.

Und wer da glaubt, der Vorfall in Israel hätte ein ohrenbetäubendes Chaos und Geschrei bei Presstitutionsindustrie und Politmafia ausgelöst, der macht sich gar keine Vorstellungen davon, was das offizielle Eingeständnis der Ukraine-Niederlage für einen Donnerhall in der EU auslösen wird.

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2022 Das Jahr der Fundamentals | Podcast 29-2022

Zu Weihnachten der DAX unter 14.000 und der NASDAQ unter 11.000. Marktteilnehmer, die angesichts solcher Kurswerte die bekannten Klagelieder mit den Titeln "Die Fed ruiniert die Märkte" oder "Keiner der Experten hat das vorausgesehen" anstimmen, sollten entweder die Auswahl ihre weisungsgebenden Experten überarbeiten. Oder sich endlich mal auf ihre 4 Buchstaben setzen und sich den fundamentalen Begebenheiten widmen.

Da hilft es auch nichts, wenn man warnend seiner Klientel eintrichtert, 2022 wäre ein Handelsjahr, in dem man zwingend Verstehen muss und nicht nur Vermuten darf. Solch Warnungen verhallen wertlos, gar ruinös, wenn man ein Jahr lang offenbart, eben es selbst nicht zu verstehen und die gleichen Fehler zyklisch punktgenau immer wieder begeht.

 

Kleine Wiederholung, aber sie passt so gut

 

An der Stelle ist der gemeine Kleinanleger mit einem Affen und 2 verschieden farbigen Dartpfeilen besser beraten. Den Affen vor Kurstafeln setzen und loswerfen lassen. Wo der rote Pfeil landet, diesen Wert long gehen. Wo der blaue landet, shorten. Eine bessere Performance als sie zum Beispiel die Vertreter der ESG-Sekte Blackrock oder ARK ablieferten, wäre nahezu garantiert. Großer Vorteil, der Affe mit dem Dartpfeil hätte nicht den gleichen Fehler mehrmals begangen. Unwissenheit ist manchmal doch ein Segen.

 

Gewiss ist das Jahr 2022 ein besonderes, auch ein exemplarisches. Nämlich das fundamentale Bedingungen und Faktoren am Ende jede spekulative Annahme, Wunschdenken und müsste ja so sein - schlagen. Und zwar enorm erfolgreich.

Bedingung: Man muss diese Fundamentals halt auch richtig identifizieren. Doch dafür gibt es einen Gradmesser - den Erfolg.

Und was für die Märkte, gilt auch fürs Politische. Im heutigen Podcast genauer, das Geopolitische und die Ukraine. Der Kampf um die Ukraine dauert jetzt mindestens 8 Jahre. Und sichtbar das die Aufdrösselung eine große Herausforderung darstellt. Dabei ist der Komplex in 8 Sätzen vollständig dekodiert. Inklusive Rolle Angela Merkel und wie dieser Krieg enden wird. 

Man muss nur bereit sein, verstehen zu wollen.

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Und es hat keiner auf dem Schirm, keiner!

Countdown läuft

Jay Powell hat den nächsten Zinsschritt geliefert, inklusive eine Portion Schlag Obers mit dazu. Ablauf und Auswirkung gleich. Wesentlich wichtiger - gerade auch für Freunde der edlen Metalle, der Termin, der in wenigen Stunden dick und rot im Kalender prangert.

Und man mag es kaum glauben, niemand, aber auch wirklich niemand, hat diesen auf dem Radar.

Nein, die Rede ist nicht von der SNB und ihrem morgigen Zinsschritt, welcher den CHF seit langen Zeiten nun endlich auch ins positive Zinsband zurück führt. 

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Der Wert des US-Dollars wird gebildet aus 6 verschiedenen Währungen. Er ist sozusagen deren Mutterschiff. Fünf davon haben in 2022 bereits ihre Zinsschraube nach oben gedreht. Nur eine noch nicht.

Na, brauchen wir noch mehr Hinweise?

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Eng, knapp, knapp, eng

Wer schon verwundert darüber gewesen ist, wie kurz doch Mario Draghi eine EZB Pressekonferenz abhalten kann, wird angesichts der zurückliegenden Federal Reserve-Sitzung heute immer noch Mund offen und Kinn unten halten.

Dabei muss man Jerome Powell in Schutz nehmen, ab einem gewissen Punkt gibt es auch einfach nichts neues zu sagen. Eine Pressekonferenz, welche das Ergebnis und die Besprechnung des Boards versucht im Detail darzulegen, war am Mittwoch nicht angesetzt. Es verblieb also bei einem schriftlichen Statement, welches lediglich ein inhaltlicher Zweizeiler ist. Und der Rest ist blumerante Verbalakrobatik. Und selbst die ist so kurz, wie nur eben möglich.

Das Statement hier zum Nachlesen.

 

Zusammenfassung: Wirtschaft läuft, wir ziehen die Zinsen weiter an, nur noch nicht heute.

 

Das verwundert auch nicht. Bis auf wenige Ausnahmen ist es bei der Federal Reserve eben Brauch, nach einer Zinsjustierung auch eine PK abzuhalten. Ist keine terminiert, passiert auch nichts weltbewegendes.

Damit gilt aber auch, nach dem Zinsschritt ist vor dem Zinsschritt. Und das bringt einen direkt wieder zum Edelmetall, die Kurse am Donnerstag Abend, eng, knapp, knapp und eng.

 

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Chartupdate – 23.07.2018

2 Zentralbanken und eine Anlageklasse stehen im Fokus. Die Peoples Bank of China kommt mit einigen Modifikationen daher und zeitgleich erwägt man auch in Tokio an ein paar Stellschrauben zu drehen. Kein Wunder also, dass es für eine Anlageklasse besonders interessant wird.

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