Gold & Silber – Entscheidung gesucht

Das weder bei Gold eine 4003,- noch bei Silber eine 27,50 der Boden sein wird, von dem wieder aus neuer Frohsinn startet, wurde dargelegt. In der Zukunft liegende Zielbereiche sind natürlich immer schwierig. Bei Silber standen im Raum 27,25, wenn da nichts kommt, glatt noch einen Dollar tiefer. Gold schwierig, es war nur eben sicher, dass es eine Runde 4000,- nicht sein wird. Und der historische Kurswasserfall letzte Woche noch nicht sein Ende gefunden hatte. So winkte beim Gold ein vorläufiger Zielbereich zwischen 3975,- und 3925,-.

Heute am 27.10.2025 ging Silber im Peak bis auf 46,10. Gold stoppte bei 3971,-. 

In der zurückliegenden Handelswoche verschwanden nochmals rund 14 Mio. Unzen Silber aus dem Lager der Comex. Und zum Handeln waren an diesem Montag nochmals 8 Mio. Unzen weniger vorhanden.  Seit den Meldungen, dass in London das Silber knapp ist, hat sich an der Comex der handelbare Bestand um rund 18 Mio. Unzen verringert. Aus dem gesamten Lager sind ca. 28 Mio Unzen entwichen - und das in einem Nicht-Liefermonat. 

Es lässt sich jetzt schon absehen, dass die Not, heute schnell einen Großbrand mit dem kleinen Plasteeimerchen zu löschen, für den wirklichen Liefermonat Dezember dann vielleicht nicht ohne Folgen sein wird. Aber das Schema kennen wir. Was interessiert die Katastrophe von Morgen, wenn es heute schon knallt. Siehe allein Frankreich und Lecornu 2.0. Bereits Ende dieser Woche droht da das nächste Debakel.

Die alles entscheidene Frage natürlich, war es das jetzt.

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Silber – COMEX Warehouse (13.10. – 17.10.25)

Der Vorrat an Silber der COMEX änderte sich in der zurückliegenden Handelswoche wie folgt:

Zu Beginn am Montag, den 13.10.2025 waren 183 Mio. Unzen Silber im Handel, 520,2 Mio. insgesamt im Lager. Mit Handelsschluss Freitag, den 17.10.2025 verblieben noch 171,3 Mio. Unzen im Handel. Der Gesamtbestand schrumpfte auf 506,5 Mio. Unzen.

13,7 Millionen Unzen Silber sind in der zurückliegenden Handelswoche dem Lager der COMEX entnommen worden.

 


 

 

Metall-Festival

Nachdem wie beschrieben und aufgezeigt am Dienstag und Mittwoch gerade bei Silber Positionen aufgebaut und Shorts eiligst die Reißleine zogen. Ging es am Donnerstag für Silber Longs kräftig in die Gewinnzone. Bis 54.16 US$ und damit über das Hoch der Asiensession (53,60 US$) vom Dienstag hinaus. Dann nochmals am frühen Freitag bis auf 54,48 US$. 

Und dann war er auch schon da, der Optionsverfallstag. Zwar nur ein kleiner und nur Aktien und deren Indizes betreffend, vom Volumen aber auch nur knapp unter einem normalen Hexensabbat.

Es folgte, was irgendwie an die Wand gemalt stand, breitflächig Gewinnmitnahmen. Denn gerade für die gehebelte Bitcoin- und Aktienfront war die zurückliegende Handelswoche alles andere als luktrativ. Es schmerzt, genau das, was eben diesen Edelmetallbullen nicht antreibt: Geld. Und das drückt sich dann auch in solch gigantischen Bewegungen vom Freitag aus. Es ist nämlich die Not nach Geld. Die Bewegungen treiben aus Positionen raus, weil die Margin zur Aufrechterhaltung derer nicht langt. 

Die Wasserfälle beweisen, was schon dargelegt wurde, der Edelmetallbulle rennt nicht, weil Zentralbanken derzeit drucken und ihre Währungen weichspülen, denn das tun sie nicht. Sondern der Edelmetallbulle rennt, weil mehr Nachfrage auf immer weniger werdendes Angebot trifft, bei eben nicht erfoglter Injektion von zusätzlichem Zahlungsmittel. Und weil so der Haupttreiber aussieht und mit vorhandenem US$ sparsams gehaushaltet werden muss, ergeben sich dann so eratische Bewegungen. 

Würde Geldnachschub über Zentralbanken in die Märkte gepumpt werden, wie es mal wieder so zahlreiche Experten gerade in der Gold- und Silberbug-Fraktion kolportieren. Die Märkte würde sich an ein paar China-Zollmeldungen nicht jucken und ob jetzt der Optionstrade auf SP500 und Co mal wieder ein Griff ins Klo war, würde keinen hinterm Ofen vorholen. 

Silber am Freitag von 54,48 US$ auf 50,57 US$ zurück, also fast 4 Dollar Bewegung von Peak zu Peak ist schon enorm beeindruckend. Und natürlich auch Gold mit entsprechendem Abrutsch, der gleich 2 guten klassischen Wasserfällen (~ 80 US$) entspricht. 

Aber selbst der Schrecken hat seine Schönheit, wie die Chartauschnitte zeigen, man fällt zurück auf Blau.

 

Gold USD - 17.10.25 (1h)

Silber USD - 17.10.25 (1h)

 

Dann mal etwas tiefer in die Materie und zum Ausblick nächster Woche. Immerhin haben wir Termin mit Jerome Powell.

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Silber macht den Nickel – LBMA Default abwendbar? | Podcast 29-2025

Ist Silber wirklich knapp? Kommt darauf an, welches Silber gemeint ist.

 

Silberbestand COMEX Warehouse aktuell | Chart Datatrack Trendforce

 

Bewegungen und Kursverhalten der Silbermärkte zeigen es eindeutig, da ist was los beim kleinen Weißen. Dazu kommen Meldungen über die Knappheit des Materials, nach welchem grade Solar- und Elektrokutschen-Industrie gieren.

Kleiner Seiteneinwurf: Ob die CO2 Fantasten in ihren Langfristkalkulationen nicht nur den Preis für Kohle (Windmühle) und Kupfer (Ladesäule) sondern auch für Silber falsch berechnet haben? Zurück zum Star des Tages.

Produktion und Nachfrage schieben in 2025 für sich betrachtet das Silber eh schon in ein Defizit. Die spannende Frage bleibt, in wie weit sind die Handelsplätze COMEX und LBMA in der Lage, hier auszuhelfen?

Was dabei das Tageslicht der Welt erblickt, wird nicht nur jemanden den Atem verschlagen, der sich mit diesem Metall schon seit 2009 auseinandersetzt.

Ein Podcast so richtig etwas für den Silberbug. Statt Vermutungen gibt es die Hardfacts der Datenkeule nebst den passenden Schlussfolgerungen.  

 

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Gold – Von gesteigertem Interesse

Über Gold, offenes Interesse und Bereinigung durch Abrüstung

Halten wir einmal fest, was zu Anfang des Jahres 2018 stand.

Wie immer wußte man von kommenden Finanzmarkt Crash-Szenarien in den unterschiedlichsten Farben und Tönen zu berichten. Und das schon im Sommer 2017 und bot spezielle Kurse für teuer Geld an, um sich auf den kommenden Schrecken ganz genau vorbereiten zu können.

Zahlreich auch die Stimmen derer, die schrecklichste wirtschaftliche Verwerfungen innerhalb der USA dank Donald Trump für unausweichlich sahen. Und dann gab es noch die Fraktion, welche ganz genau wußte, dass Merkels Amtszeit quasi in binnen von Wochen vorbei sein wird und ganz schreckliches Chaos in Deutschland regiert.

 

Heute schreiben wir den 8. August 2018 und sind damit gut über der Halbzeit von 2018 angelangt. Das Geld fließt immer noch aus der Wand, in den USA liegt zum dritten Mal in Folge, die Zahl der offenen Stellen über der Zahl an arbeitslosen Amerikanern.  Und das trotz Bilanzverkürzung der Federal - sieh mal einer an. Und natürlich ist Merkel immer noch im Amt. Auch wenn man es kaum mitbekommt, es ist ja politische Sommerpause.

Obwohl die realen Begebenheiten den schwarzmalerischen Glaskugeln auch in 2018 die Augen wieder einmal ausstechen, man wird nicht müde, einen Teufel nach dem anderen an die Wand zu malen. Neuester Schrei aus der Kategorie Schlangenöl mit Angst zu bewerben und Sand in die Augen in das Heer der Verunsicherten zu streuen: Die Vollendung von Basel III wäre eine Art kommunistische Revolution.

Es ist natürlich eine lohnenswerte Betrachtung, auch das Gleichgewicht zwischen Regulierung und Freiheit zu bewerten. Gemeinhin sollte aber nur derjenige vor Kommunismus warnen und diesen Anprangern, der sich in seinem Wesen und seinem Handeln nach auch als würdig und glaubhaft erweist. Die Made und der Parasit sind nun eben die letzten, die über Sozialschmarotz belehren dürfen. Von daher heute auch nochmal ein paar weiterführende Gedanken zu Basel III.  

Und ob gewollt oder nicht, es führt natürlich wieder direkt zum Golde.

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