Grande Tempesta | Podcast 23-2022

Wie groß muss die Panik wohl sein, wenn nach abgeblitztem Biden, Johnson und Macron nun auch noch Olaf Scholz sein Glück beim Königshaus Saud versucht? Schon wieder vergessen, wie die letzten Betteltouren ausgingen?

 

Oben rechts: Olaf Scholz am 24.09.2022

 

Und was bedeutet es innerhalb dieser Interessensgemeinschaft? Ist der Frust des Bundeskanzler Olaf Scholz durch die andauernde Serie an Fehlschlägen der verabredeten Agenda an einem Punkt angekommen, wo er glaubt, die anderen haben Mist gebaut und er könne es richten?

 

Nun ja, hoffentlich hat ihm noch keiner gesagt, was die nicht gewählte Chef-Diktatorin der EU - Ursula von der Leyen, während seiner arabischen Reise vom Stapel hat laufen lassen. Sie können gewiss sein, die Märkte haben es vernommen.

 

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Das letzte Aufgebot

Am 25.11.2021 gab der deutsche Bundesrat sein Ja zur Covid-Tyrannei. Damals das Kabinett Merkel abgewählt, das Kabinett Scholz aber noch nicht vereidigt. Am 26.11.2021 gab es den sprichwörtlichen Black Friday. Allein der DAX marschierte an dem Tag fast 1000 Punkte nach unten.

Bestimmt erinnern sie sich daher auch noch an dieses grobschlächtige Chartbild aus dem Beitrag: "Black Friday - geliefert, wie versprochen"  

 

Titelbild "Black Friday" 26.11.2021

 

Der Kenner sieht sofort, der Absturz vom Freitag war kein singuläres Ereignis, sondern das die Talfahrt bereits mit zitiertem JA des deutschen Bundesrates einsetzte. Soweit der kleine Ausflug in die Historie. Ach waren das noch Zeiten, als die Messung des DAX mit einer 15 begann.

 

Auch an diesem kommenden Freitag tritt der Bundesrat zusammen, um erneut über die Covid-Tyrannei zu befinden. Ob wieder ein JA oder doch ein NEIN zustande kommt, ist an der Stelle schon nicht mehr entscheidend. Grund sind bereits abgeleisteter Plan und Timeline in 2022 sowie weiterer Ausblick. Interessant ist die Parallele allemal.

Bevor sich dieses Chartupdate mit den unmittelbaren Faktoren und Terminen dieses kommenden Freitags und des restlichen September befasst, die gewagte Prognose für den Oktober.

 

Oktober 2022:

Die Messung des DAX beginnt mindestens mit einer 10. Selbes gilt auch für die Inflationsrate der Eurozone, sowie die von Deutschland. Wobei sich ernsthaft die Frage stellt, ob im Oktober noch entsprechende Institutionen arbeitsfähig sind, die Inflationsmessung vorzunehmen, um sie dann im November zu verkünden. Wie soll auch die Inflation sinken können, wenn Joe "Pedopeter" Biden beim Haupttreiber Öl einen "ich kaufe jedes Fass für 80 US$" Preisboden reinquatscht? Der Ausblick sagt auch, im Oktober 2022 wird es an politischen Fluchtbewegungen und Rücktritten nicht mangeln. Was im übrigen nicht nur für Deutschland gilt - hallo Schweden, schön, dass ihr es eilig habt.

 

Gewiss sind das sehr gewagte Prognosen, die aber auf dem beruhen, was die Mechanik der politisch getrieben Finanzmärkte vorgibt. Um die Vorrede abzukürzen: Das, was da augenblicklich zusammengerührt ist, wird den Akteuren der IG Sumpf derart die Socken von den Füßen reißen. Das deren gelobte Agenda vom Great Reset vollends in ein Great Closet verwandelt wird.

 

 

 

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Dax, Metalle, Propaganda | Podcast 21-2022

 

Wie man Propaganda gestaltet, dazu gibt zahlreiche Abhandlungen und Grundsätze. Und das Spektrum der Techniken kennt eigentlich keine Grenzen. Vom offensichtlichen Dampfhammer bis hin zur zart dosierten Subtilität, die stetig wirkt, wie eine chinesische Wasserfolter. Gleich ist stets die Absicht: Eine Ideologie an den Mann bringen.

Mindestens genauso spannend, wenn nicht sogar sofort ergiebig, ist die Natur, die Wirkweise von Propaganda.  Nur 5 Minuten darüber nachgedacht, und sie verstehen sofort, warum die Welt da draußen just in diesem Moment genau so ausschaut. 

Was hat das mit Finanzen, gar den Edelmetallen und dem DAX zu tun?

Wenn sie nicht wissen, warum in der Welt ausgerechnet jetzt Impfwillige den Abo-Verkäufern von der Fahne gehen und die versammelte Polit-Phalanx der Bundesrepublik Deutschland vor diesem Winter das große Zittern hat, obwohl doch bis eben noch alle brav und gehorsam waren.

Wie wollen sie dann wissen, das an diesem Montag früh um 09 Uhr, die Bärenmarktrally schon lange zu Ende war und sie besser hätten nicht long gehen sollen?

 

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Long Story short | Podcast 20-2022

Kurz über Märkte, Lauterbach und Heuchler.

Denn stets am Ende haben Heuchler und Wendehals Saison.

 

Passend zum letzten Chartupdate, Überraschungsmeldungen bei den letzten US-Arbeitsmarktdaten. Welch wundersame Fügung, was das Statistikbüro des Arbeitsministeriums von Biden doch hervorzaubern kann, wenn man kurz vor Wahl noch schnell die Rezession weg haben möchte. Doch dann gibt es ja noch die Federal Reserve.

Derweil in Deutschland münzt Lauterbach die mitgebrachten Empfehlungs-Anweisungen von Fauci in Gesetzesentwürfe um und erkrankt sofort schwer an Corona. Zum Glück schützt und funktioniert die 4-fach Boosterung prächtig, so dass Karl jetzt Paxlovid nehmen muss. Das Mittel, welches Ungeimpfte prächtig schützen soll.

Nun ja, wer die Zeichen der Zeit versteht weiß, welche Stunde längst geschlagen hat. Der Heuchler und der Wendehals haben es definitiv. 

 

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Bereit halten

Gewinn an der Börse entsteht nicht durch: ich hau hier irgendwo mal Geld rein und lass dann einfach laufen. Wenn es diese kostolanyhafte Ära überhaupt je gegeben hat, dann ist sie schon lange vorbei. Und komisch, dass diese Börsenweisheit des 'Aktie kaufen und schlafen legen' Millionen über den Fernseher beigebracht worden ist. Aber Millionen immer noch nicht reich geworden sind. Und gerade in 2022 Millionen der finanzielle Angstschweiß auch ganz ohne bekömmliche Sommertemperaturen nur so herunter rinnt.

Das mag an der Stelle nicht der Weisheit letzter Schluss sein, aber der Gewinn entsteht durch 3 Faktoren: Verstehen, Einkauf und Timing.

 

Und dieser Aufruf betrifft gerade das Timing. Also raus aus den Kojen und rann an die Positions-Torpedos. Ziellösung auf großen Geleitzug wie folgt.

 

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Das letzte Viertel | Podcast 19-2022

 

 

Im Titelbild hätte auch die EZB verarbeitet sein können, das Ergebnis wäre das gleiche. Und natürlich sind auch beide Begebenheiten untrennbar miteinander verknüpft.

Christine Lagarde war gefordert, die richtigen Knöpfe auf ihrer Instrumententafel zu drücken. Da sie schon mehrfach bewiesen hat, mit der anvertrauten Materie überfordert zu sein. Konnte sie in der jetzigen Situation erst recht kein Land mehr sehen. Was also tun? Sie hat kurzer Hand einfach alle Knöpfe gedrückt, die vor ihr verheißungsvoll aufblinkten. Dazu hält sie noch eine klimpernde Rassel hoch und gibt ihr den Namen TPI.

Die Konsequenzen dieser EZB Zins- und Aufkaufentscheidung kann man allein mit dem Willkommensflyer eines drittklassigen Volkswirtschafts-Lehrganges herleiten.

 

Sicher gibt es da draußen auch die Stimmen, die eine Zimbabwe Lagarde zum Gipfel der Vernunft stilisieren und zur Begründung ein und die selbe Sache mit zwei unterschiedlichen wohlklingenden Fachbegriffen ausstatten. Aber das hilft in der Realität nur in sofern weiter, als das jeder Börsenbrief auch seinen Karl Lauterbach braucht. 

 

Und neben Lagarde kam am Mittwoch dann Konter-Admiral Powell von der US Federal-Reserve an das Ruder - und wie er gekontert hat. Erwartungsgemäß wurden die Weichen zum letzten Viertel gestellt und sie wurden so gestellt, wie es zu erwarten war.

 

Damit alles beim Alten? Ja und Nein.

Neben den besprochenen Gleisen, die weiter schnurgerade verfolgt werden, sind bebaute Nebenstrecken endlich fertig gestellt. Diese sollten gerade für Aktieninhaber einen Blick wert sein, so sie es denn mittlerweile leid sind, mit ihren Depots immer in die schmerzhaften Verlustleitplanken zu krachen. Gilt aber nicht nur für Shareholder. 

 

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Das beste Deutschland aller Zeiten…

Nur in dem "besten Deutschland, das es jemals gegeben hat", können Wärmehallen und Hitzewelle gleichzeitig trenden. Und wenn dann PANIK und ENERGIEKRISE plötzlich die Hitliste der Befindlichkeiten anführen, dann schweigt und genießt der Kenner.

 

Seit diesem Montag hat man auch in Deutschland festgestellt, dass turnusmäßig mal gar kein Gas fließen wird. Welch Überraschung, weil der Wartungstermin seit Jahren stabil im Juli liegt. Man hofft, dass danach das ungewollte russische Gas doch wieder nach Europa kommt. Bis dahin 10 Tage Sendepause. Ach, da sind sie wieder, die 10 Tage der dunklen Ungewissheit.

Zufälligerweise fällt der Stichtag ausgerechnet auf den EZB-Zinstermin. Also wer die laufende Woche schon für extrem stürmisch hält, sollte nächste Woche besser nicht vor die Tür. Der Euro bereits jetzt am 12.07.2022 genau da, wo hier ganz lange darauf hingearbeitet worden ist - bei der Parität. Und die News-Industrie natürlich komplett von den Socken.

Und wenn bei uns droht das Licht auszugehen, dann geht es selbstverständlich bei Kakerlaken und Sumpfgetier an. Denn nichts wird mehr gefürchtet, als eine im Schmerz neu geeinte und neu ausgerichtete Masse. Weil eben die Menge der Entbehrung, der Not und der ausgeschüttete Hohn die alten Leit- und Trugbilder wirkungslos macht. Und schon sind wir bei George Soros, der sich dann doch mal persönlich einschalten muss.

Amüsant, George ist jetzt auch unter die Verschwörungstheoretiker gegangen. Auch er spricht plötzlich von einem großen Plan, ganz finster, gemein und diabolisch.

Dabei war doch bis eben noch ein jeder, der vom "großen Plan der globalen Umgestaltung, Umwälzung, Revolution etc." gesprochen hat, ein kruder Verschwörungstheoretiker mit einem Tagesverbrauch von 20 Meter Alufolie.

Natürlich ist bei George alles, was gegen ihn und seine Interessen geht RECHTS, EXTREMISTISCH, MENSCHENFEINDLICH, UNDEMOKRATISCH.

Er muss es wissen, weil dieser Phenotyp einer faltigen Sumpfkröte selbstverständlich auch das Urbild des Humanismus und des transparenten Rechtsstaates ist. Der in Bescheidenheit und selbstloser Zurückhaltung jegliche Einflussnahme in politische Entscheidungsprozesse ablehnt, da er ja nie demokratisch gewählt wurde. Deswegen ist er ja auch so fremd auf den Bühnen der globalen Weltpolitik. Stichwort EU-Planungskränzchen, Münchner Sicherheitskonferenz oder Burma. 

In einem Punkt irrt George Soros gewaltig. In seiner Verschwörungstheorie (schön, wenn man es auch mal zurücksagen darf) sieht er den Supreme Court der USA als unterwandert oder eben von den "Kräften des Bösen" vereinnahmt. Damit also die Spitze der Judikative als schon verloren. Und er fürchtet jetzt um den Verlust der exekutiven Gewalt. Dabei ist sichtbar, dass die nächste Kraft, welche George Soros beweinen wird, die Legislative der USA ist. Hallo Midterms.

Nachvollziehbar, warum George die Exekutive mit der Legislative verwechselt. Er hat ja eifrig mit darauf hingearbeitet, dass die Legislative zur Machtsicherung und Utopieumsetzung immer mehr in die Spitzen der Exekutive vordringt, so dass die Gewaltenteilung faktisch verschwindet. Wer Posten nur nach Gesinnungstreue besetzt, erhält den blinden Gehorsam gratis - ganz legal. Oder eben richtig ausgedrückt SCHEINLEGAL. Die Folgen sind seit Jahren sichtbar, die unausweichlichen Konsequenzen - siehe Titelbild.

 

Und welch Zufall doch, dass im Kanon des Sturms Hunter Biden seine Apple-Cloud gehackt worden ist. 450GB an verstörendem, erneut entlarvendem, bestätigendem und schockierendem Material. Neben Emails, Chatverläufen, Videos und Photos von zelebriertem Crack-Konsum, Nutten Schweigegeld aufpressen (wegen was auch immer), shininggleichen Tagebucheinträgen, eindeutiges posieren mit offensichtlich Minderjährigen, ist auch der Kontakteintrag zu seinem Vater Joe Biden zu finden: Von Hunter hinterlegt als Pedo Peter.

Was soll man da noch sagen: Lets Go Peter.

 

 

An der Stelle sollen natürlich die Bauernproteste in den Niederlanden nebst Sympathieanschließungen der Bauern in Nord- und Ostdeutschland nicht unerwähnt bleiben. Regierungskrise in Italien. Balkan, Afrika, Sri Lanka, Argentinien...  

Aufgrund der Entwicklungen dieser ja noch laufenden Woche und bei Einordnung in das Gesamtszenario ist man dann doch zu diesem leisen Ausspruch geneigt:

 

 

Zu den Kursen dann Morgen, wir haben ja noch etwas Zeit.

 


 

 

SNB im Panikmodus

Er ist einer der wenigen zu 100% verlässlichen Indikatoren, um sicher zu beurteilen, wie stark das Weltfinanzsystem von einer Feuerwalze überrannt wird - die Geschäftigkeit der Schweizer Nationalbank.

"Überraschend" für die Analysten da draußen, die SNB hebte heute ihrerseits auch den Leitzins an und zwar gleich um 50 Basispunkte - von minus 0,75 auf minus 0,25.

 

Chef des Ladens, der Frankenschockler und Totengräber einer ganzen Volkswirtschaft Thomas Jordan begründet den Schritt damit, dass der Schweizer Franken mittlerweile nicht mehr so hoch bewertet sei.

Beim Blick auf den USDCHF Kurs, der trotz eines US-Dollars bei über 100 nur auf der 0,97 rumturnt und der gemessen zum Euro sich mit einer 1,01 schmückt - also Frankenschockniveau, ist das schon eine mehr als dreiste Aussage.

Aber so ist das im Universum der Zentralbanken. Die Lüge ist das täglich Brot.

 

Der Schritt der SNB hat selbstverständlich Auswirkungen. Und interessanter bzw. erfreulicher Weise haben diese nicht primär etwas mit dem Schweizer Franken selbst zu tun. Denn plötzlich kollidiert das Universum der Zentralbanken mit dem Universum der Carry-Trades.

Oder um es mal so auszudrücken: Schon wieder gibt es die gelobten Aktien-Nachkaufkurse, richtig schon wieder. Demnächst wohl auch am 99 Cent Wühltisch eines drittklassigen Gammel-Rasthofes.

 

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Trinity – Teil 1 | Podcast 15-2022

Trinity - wie Dreiklang, Dreieinigkeit, aber auch wie erstmalig entfesselte Sprengkraft.

Wie Euro, Bunds und Dax. Wie Zinsen, Konsequenzen und Lagarde. Wie unaufhaltsam, unvermeidbar und schlussendlich. Und doch alles in allem schön anzusehen. Man muss eben nur wissen, wohin man überhaupt blicken muss.

 

 

An der Feststellung lässt sich nicht rütteln, wer den Markt schlagen will, muss dem Markt stets voraus sein. Doch dazu muss man ihn erstmal verstehen, ihn ergründen, ihn begreifen. Selbst das garantiert noch keinen Erfolg, aber es ist die Mindestanforderung.

Zum Glück macht es einem der Markt auch leicht, denn er neigt in Regelmäßigkeit dazu, seine Mechaniken und Korrelationen eindrucksvoll offenzulegen. Man muss eben nur zur rechten Zeit in die richtigen Winkel blicken.

 

Dann ist es auch ein Leichtes, wild geäußerte Spekulationen selbstständig auf Substanz abzuklopfen. Leider stellt sich gerade hier schnell heraus, was im glitzernden Gewand Qualität durch Expertise verspricht, ist am Ende dann doch nur das Abkopieren von einem anderen gleicher Güte. Die groteske Filmversion des menschlichen Tausendfüßlers, in der Medien- und News-Industrie ist sie die traurige fleischgewordene Realität.

 

Ich strebe nach Verstehen und Erkenntnisgewinn, persönliche Bedeutung ist mir egal. Du strebst nach Bedeutungsgewinn und gibst dafür Kenntnis und Verstand vor. Nein, wir sind nicht gleich. Gott sei Dank.  

 

Heutiger Podcast in ganz besonderer Form - nämlich als Video. Es gibt Punkte, die müssen eben aufgezeigt werden, und mit Aufzeigen ist in dem Fall die visuelle Darstellung unumgänglich.

 

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