Wie vermutet, wird die verbale Blendfloskel der "schonungslosen Aufklärung" auch im Fall des Bundeswehr Leaks und damit eines der größten Spionage-Skandale der bundesdeutschen Geschichte und natürlich auch in der Geschichte der NATO komplett ohne Konsequenzen bleiben. Warum sollte es auch anders sein? Die eigene Infrastruktur durch den vermeintlichen Freund und Partner sich wegsprengen zu lassen, blieb ja auch ohne Folgen.
Es gilt wie immer die Dreifaltigkeit der Moderne: Konsequenzlos, Schamlos, Grenzenlos.
Zum Thema NATO erreichte mich diese Zusendung. Autor Thomas Gast und seines Zeichens 4 Jahre bei den dt. Fallschirmspringern, 17 Jahre in der Fremdenlegion, inkl. Auslandseinsätzen rund um die Welt, erklärt in 9 Minuten perfekt auf den Punkt gebracht, warum es keinen dritten Weltkrieg geben wird. Außerdem legt er den wahren Zustand dieser schon lange totgeweihten und im Untergang befindlichen NATO schonungslos offen. Er spricht mir sozusagen aus Herz und Seele.
Unter dem Schwerpunkt grenzenlos kann man das einordnen, was sich auch in der letzten Woche beim Thema Finanzmarkt vollzogen hat. Gleich ob Kurse, wie zum Beispiel Gold oder kursmanipulative Daten und Aussagen, die Dreifaltigkeit gilt nicht nur im Bereich der Politik und Soziologie, natürlich erst recht beim Thema Finanzen.
Auch mächtig in Rauch aufgegangen ist der ausgemachte und absehbare Blödsinn, welchen die Finanzjournaille aus dem Hause Bloomberg mit Pauken und Trompeten in die Märkte streute.
Artikel Bloomberg, 17.01.2024
Bloomberg hatte behauptet, Lagarde hätte in Davos gesagt, im Sommer gäbe es dann in der Eurozone Zinssenkungen. Als Beleg stellt man auch noch ein Interview mit Lagarde dazu. Artikel und Video befindet sich HIER.
Das Problem dabei, Lagarde hatte so eine Aussage nie getroffen, auch nicht im Interview. Einzig die selbst erdachte Schlagzeile dieser kursmanipulativen Dummschwätzer muss zur Untermauerung herhalten. Und so wurde die letzte EZB-Sitzung dann für viele auch - absehbar zum Fiasko.
Damit sind die Kerle aber noch nicht aus dem Schneider. Richtig interessant wird es jetzt am kommenden Donnerstag, wenn die nächsten Inflationsdaten der Eurozone gereicht werden. Der offizielle Forecast ist das eine, was realistisch zu erwarten ist, etwas ganz anderes.
Und überall diesen Meldungen und Wunschvorstellungen thront das Öl, welches unbemerkt seine ganz eigenen Wege geht.
Die zurückliegende Handelswoche aus deutscher Perspektive:
Sie unterscheidet sich nicht unwesentlich von dem, was man in den USA erneut beobachten konnte:
Damit wäre das Wesentliche schon auf den Punkt gebracht. Bleibt die Frage, wie es jetzt weiter geht? Und wie sollte es anders sein, es gibt bereits passend gute Nachrichten an diesem Wochenende.
Die dünne Handelswoche des Thanksgiving liegt zum Glück hinter uns. Und während das große Geld an der mageren Festtafel dinnierte, fühlte sich das kleine Geld mal wieder ermächtigt, die großen Superallys dank überstandener Teuerung und nun unausweichlicher Zinssenkungen auszurufen.
Wie unangenehm, dass in fundamentalen Segmenten wie zum Beispiel im Öl oder in der Supply-Chain sich Entwicklungen vollziehen, die wahrlich Déjà-vu-Charakter haben.
In die gleiche Kerbe schlägt natürlich auch das Vorhaben der regierenden deutschen Obrigkeit, sich ihres Ampel-Murkses möglichst "gesichtswahrend" entledigen zu wollen. Dass Christian Lindner intellektuell mit der ihm anvertrauen fachlichen Materie vollends überfordert ist, hat er ja schon eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Selbst wenn es einem strategischem Kalkül geschuldet ist, hier den Dummen zu geben, so wird es an der Stelle nicht schwer gefallen sein. Denn schon jetzt erkennbar, die weitrechenden Folgen, dieser nicht beherrschten Komplexität, hat man einfach nicht im Blick.
Und so wird, auch das strategische Kalkül zum Rohrkrepierer - zwangsläufig.
Frau Null ökonomischer Sachverstand, Nachname Dummschwätz und bekanntermaßen Chefin der EZB hat zur Pressekonferenz zum heutigen Zinsentscheid geladen.
Die vollzogene erneute Anhebung von je 0,25% auf allen 3 Zinsschrauben selbstverständlich im Einklang mit dem, was realistischer Weise zu erwarten war. Auch wenn die Masse des Marktes es anders einschätzte. Dumm und Dumm gesellt sich eben gern.
Die Maßnahme auch im Einklang mit den gestern veröffentlichten US-Inflationsdaten, welche höher reinkamen, als erwartet. Obwohl sie schon im Vorfeld wesentlich höher erwartet wurden, als man es bei bisher anliegendem Anstiegstempo erwarten hätte können.
Wesentlich ausschlaggebender beim heutigen Entscheid, die Verkündungen, welche als Garnitur gereicht wurden. Und da kommt man aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus. Offenbar ist in der EZB die letzte intellektuelle Fähigkeit verloren gegangen, einfachste Durchschnitts- und Überschlagsrechnungen durchführen zu können.
Die EZB hebt das durchschnittliche Inflationsziel für 2023 auf 5,6% an (zuletzt 5,3%). Es bleibt das mathematische Rätsel, wie man auf diesen abenteuerlichen Wert in 2023 überhaupt noch hinkommen will? Die letzte Inflationsmessung für die Eurozone lautet 6,1 %
Selbst wenn die verbleibenden 5 Messwerte in Folge mit 5 %, 4 %, 3 % , 2% und für Dezember mit 1 % ausfallen würden - was sie nicht werden, kämen wir immer noch nicht auf diesen heute verkündeten Durchschnittswert. Und während die EZB von Zauberzahlen träumt, stürzt der Euro weiter ab - folgerichtig und marschiert das Öl weiter nach oben - nur mal so.
Diese Inflationsträumerei ist aber nicht der einzige Dummschwätz, der heute gereicht wurde. Und was da im Brustton der Überzeugung den Ohren der Märkte serviert wurde, offenbart nicht nur Notlage und strategische Überlegung der EZB, sondern auch den schwerwiegenden Fehler, welchen sie damit begeht und die Falle, welche sie sich eben selbst gebastelt hat.
Die Reaktionen des Marktes darauf überraschend folgerichtig - bis auf eine einzige Ausnahme. Aber was soll man sagen? Dummheit, wenn dein Name Lagarde ist, dann ist Frankfurt auch deine Burg.
Die Bank of Japan hatte Termin und prompt waren die Märkte überrascht. Die Nachjustierung der Yield-Curve-Control schlug ein, wie ein Impfschaden - plötzlich und unerwartet, zumindest kurzfristig.
Das wirklich Ausschlaggebende daran ist aber der aktuelle Zustand der japanischen Yield Kurve in Verbindung mit der Modifikation. Wenn man sich das vor Augen führt und das, was man da erkennt, schlagend wird, dann und erst dann hätte der Markt das Recht, von Überraschung zu sprechen.
Termin hatte auch die EZB. Und überdeutlich wurde - erneut und vielleicht mehr als sonst, die Bude zu Frankfurt ist selbst mit dem Einmaleins der monetären Küche heillos überfordert. Die europäischen Banken kotzen jetzt schon, anhand dessen, was da aufgetischt wurde.
Termin hatte auch die Federal Reserve und eben anders als Lagarde, wusste Chefkoch Powell ganz genau, wie man anrührt und serviert.
EZB, Politik und gleichgeschaltete Medienindustrie beklatschen, die Inflation gehe zurück. Die Märkte feiern eine offizielle Inflationsrate von 7,2% für Deutschland, welche von der gefürchteten 10% Marke ein Stück weit weg ist.
Sie selbst schauen auf ihre Ausgaben, die Preise des täglichen Bedarfs und wie viel Monat am Ende des Geldes noch übrig ist und stellen fest, von einem Sinken oder einem Rückgang der Teuerung keine Spur.
Das ihre persönliche Erfahrung nicht auf das passt, was die Organe des Wahrheits-Komitees vermelden, wird genau hier sichtbar:
Die offizielle 7,2% für Monat April 2023 bedeutet für den deutschen Michel, den Anstieg der Preissteigerung, welcher er vor einem Jahr schon beklagte, nochmals on Top oben drauf plus ein kleines Extra. Aus der Darstellung wird natürlich noch mehr sichtbar - doch dazu im Podcast.
Beginnend mit dem 28. April galt es, auf 3 entscheidende Events acht zu geben. Seit letzter Woche sind 2 davon absolviert und der Schluss-Akt steht unmittelbar bevor.
Enorm aufschlussreich war nicht nur die Pressekonferenz der Federal Reserve, sondern auch zurückliegender Freitag. Und ja, als kleine Kirsche auf der Sahne gab es am Donnerstag auch noch die EZB. Schon erstaunlich, dass die 2 größten Zentralbanken des Globus im Grunde deckungsgleiche Statements von sich geben. Die Masse der Marktteilnehmer aber an beide zwei vollkommen verschiedene und verquere Bewertungsmaßstäbe anlegt.
Richtig offensichtlich wird es, wenn man sich vor Augen hält, dass man bei dem einen das baldige Ende seines ausgegebenen Zahlungsmittels unmittelbar kommen sieht. Während man dem anderen eine Art Unendlichkeit der Zeit attestiert und dessen Zahlungsmittel munter hoch kauft.
Nun, aus irgendeinem Sand muss das Fundament ja bestehen, auf welches man seit 6 Monaten ganze Tempel errichtet. Richtig spannend und bei weitem nicht leicht wird es jetzt für die Freunde des edlen Metalls.
In der Nacht zum Montag verkündet die Federal Reserve die Modifikation ihrer US-Dollar Swap Linie gegenüber den Zentralbanken von Japan, Kanada, Schweiz, UK und natürlich gegenüber der EZB.
Und man musste nicht lange warten, sofort kamen die Schreihälse unter ihren Steinen hervor, die sofort losbrüllten: Die Federal Reserve sei in Panik. Jetzt sei der Kipp-Punkt des Zinsaufstieges erreicht. Jetzt flutet Powell die Märkte. Die Federal Reserve muss klein beigeben, etc. etc.
Das Problem an diesen Verkündigungen, die immer dem Tenor folgen, der Powell weiß ja nicht, was er tut: So lautstark wie sie sind, so eindeutig offenbaren sie auch die absolute Unkenntnis darüber, was die US-Dollar Swap Linie überhaupt ist. Wozu sie dient, was sie bezweckt, bzw. was bezweckt werden soll. Welches Motiv und welche praktische Anwendung ihr innewohnt.
Folglich versteht man natürlich auch nicht, an welchem Punkt im neu gesetzten Pattern des Banken-Crashs wir uns gerade befinden.
Dabei ist es relativ einfach zu verstehen und auch schnell und kurz erklärt.
Aber tatsächlich, nach fast über einem Jahr täglich den in Kürze eintretenden Endsieg gegen Erzfeind Russland zu suggerieren und zu verkünden, geht offenbar einer der unermüdlichsten Propaganda-Hetzern des deutschen Medienbordells die Puste aus. Natürlich ist dies für kundige Beobachter keine überraschende Entwicklung. Medien waren schon immer die letzten, welche von den tatsächlichen Entwicklungen der Zeit einen Windchen mitbekommen haben. Kein Wunder, wenn man alle Ressourcen darauf verschwendet, welche Narrativ-Knechtschaft einem die Existenz sichert.
Bei den Schmierfinken um Aust und Poschardt ist es aber doch schon was besonderes. Immerhin wurde hier Russland und Putin schon zum Erzfeind erklärt, noch bevor man in Deutschland wusste, wie man Ukraine überhaupt schreibt. Und das, wo man doch so sehr damit beschäftigt war, Lügen und Gesinnung über die Ära Trump zu verbreiten oder Impfmördern und Grundgesetzvernichtern Bühne und Zulauf zu verschaffen.
Am Ende hilft es alles nichts, die Realität schlägt sich gnadenlos ihre Bresche, egal wie sehr man sich ihr verweigert. Und so wird man am Ende über die Ukraine sagen: Es war die teuerste NATO-Osterweiterung, die nie stattgefunden hat. Und der Afghanistan Feldzug verkommt zur Glorie.
Ansonsten ist die Schlagzahl und Art der Meldungen recht beeindruckend und aufbauend: Sei es beim Thema Uran, dem kriminellen Sumpf der Familie Biden, dem populären Erscheinungsbild von grünen Ideologen, Ampel und Gedöns. Was man gut und gerne auch als German Swamp betiteln kann. Und die immer weiter durchgreifende Erkenntnis, dass es sich bei der MRNA-Impfung nicht um eine Spritze mit gottesgleichem Segen, sondern um ein diabolisches Verbrechen mit historischer Einmaligkeit handelt.
In Summe die richtige Entwicklung und Richtung, um zu einem Besseren hinzugelangen. De facto fehlen aber noch Ereignisse mit Schlüsselstein-Charakter, so dass man doch um ein schneller vorspulen bittet. Immerhin geht es nicht nur um Zeit - auch Lebenszeit, sondern auch um Leid, eben menschliches Leid.
Ähnlicher Wunsch gilt auch für den Finanzmarkt. Am Mittwoch Abend gibt es die nächste Zinsrunde der Federal Reserve und am Donnerstag versucht wieder Christine Lagarde Ahnung von einer Materie in die Mikrofone zu heucheln, die sie nicht hat. Müder Trost für die EZB-Chefin, da ist sie nicht allein, wie das allgemeine Sentiment und damit die Kurse beweisen.