EZB Lagarde flieht

Okt. 29, 2026 | freie Artikel, Grundsätze

Christine Lagarde - einst vom sogenannten Swamp in der EZB installiert und platziert, um den Digitalen Euro einzuführen und dem Tandem Trump-Powell Konter zu geben, ergfreift die Flucht. Am 29.10.2026 gab sie ihren vorzeitigen Rücktritt bekannt.

Christine Lagarde - wie erwartet, in allen Bereichen komplett gescheitert. Die Einführung des Digitalen Euros ist komplett gegroundet und damit das primäre Target, für das sie bestellt wurde (hier zu gleich näher). Den Euro selbst hat sie in eine strategisch unhaltbare Position manövriert, die nicht mehr zu retten ist. 

 

 

Es konnte auch nicht anders ausgehen. Denn noch nie wurde eine Zentralbank mit so viel an fachlichem Unvermögen besetzt. Maximal Che Guevara als Chef der kubanischen Zentralbank wäre in der Lage, ihr diesen Rang abzulaufen. Die Flucht von Lagarde nur logisch. Getreu dem Motto, schnell von Board, bevor der Kahn versinkt und man mir die Schuld gibt.

Natürlich wird Lagarde aktuell über den Klee gelobt - natürlich von genau solchen intellektuellen Vollpfeifen wie Bundesfinanziminister Lars Klingbeil. Der gleich noch weniger fachliche Kennung von der Materie hat, als Lagarde selbst. Und selbstredend von den ewig gleichen Dummsülzern und Mietmeinern eines ideologisch durchtränkten Medienbordelles, die den Schuss schon ganz lange nicht mehr hören.

Einen besseren Beweis, als eben dieser Rücktritt, wie sehr die Euro-Hütte bereits hoffnungslos brennt, ist kein Chart, keine Zahlenbilanz in der Lage zu liefern. Und gleichzeitig zeigt der Rücktritt das Grundproblem des Swamps auf: Personal.

Ihnen gehen die einsetzbaren Köpfe aus. Man siehts es zum Beispiel in UK. Eine ganze Mannschaft um Keir Starmer musste wegen pädophiler Epstein-Vergangenheit abtreten. Und was hat man probiert, Starmer noch zu halten. Das Grundproblem ist aber, auf eine gewisse Entscheidungsebene kannst du nicht einfach untere Ränge platzieren. Sie mögen zwar treu und hörig sein und in ihrem Dummdusel auch überzeugt. Wenn sie aber in bisherige Taten und Vorgänge nicht einbezogen sind, plaudern sie notfalls vom neuen Posten aus, was eigentlich geheim bleiben sollte. Oder sind gar geschockt von dem, was sie dann entdecken. Und schon gehen Treue und Hörigkeit flöten.  

Zum jetzt aufbrechenden Streit, wer solle EZB machen, kommt noch mit hinzu, Macron darf in 2027 nicht erneut antreten: POPCORN!

Was noch fehlt, die für alle sichtbare Katastrophe - und sie kommt, unaufhaltsam. 

Damit zum Digitalen Euro, das Schreckgespenst der alternativen Finanzweltszene. Er sollte 2024 schon kommen. Dann im September 2025 sollte es ganz gewiss sein, dass alle Euro-Bürger unter dem digitalen Krempel versklavt sind.

Warum ist das so. Warum kann man sich nicht einfach mal ganz fundiert und nüchtern mit den technischen Begebenheiten und Fakten auseinandersetzen, um zu sehen, was an Befürchtungen überhaupt greifen könnten?

Faktisch erhielt der Digitale Euro, in der Art, wie man ihn befürchtet, seinen Todesstoß dadurch, dass das Mutterschiff aller Währungen - der US Dollar nicht mitziehen wollte. Powell und Trump erteilten den Planspielen, den US Dollar in digitaler Form bereitszustellen, eine Abfuhr.

Wäre es anders, wäre offen, beziehungsweise möglich, das bis dato und heute immer noch vorliegende technische Grundgerüst des Digitalen Euros auf etwas ganz anderes umzubauen. Ohne dem, vergebens.

Und so hat das, was man als Digitalen Euro in ener Art technisch theoretischen Beta-Beta-Phase gefangen hält, nichts mit Krypto-Währung zu tun. Im Grunde noch nicht mal etwas mit allgemeingültigem Zahlungsmittel, wie man es bisher kennt. Und die Angst bzgl. Zahlungsverkehrskontrolle und Überwachung - das jetzige Netzwerk aus Bank, Finanzamt und ggf. zuzüglich DATEV hat bereits quasi jeden Transaktionsstrom im Blick und nachvollziehbar. Kontosperrung, finanzielle Austrocknung von politisch Unliebsamen - also dazu bedarf es wirklich keines digitalen Euros.

Was ist jetzt der Digitale Euro wirklich, den man glaubt, einzuführen? Er ist nicht mehr als eine aufladbare Geldchip-Karte, ein Paypal-Guthabenkonto zum EInkauf im Internet.

Die EZB "garantiert" für das gesetzliche Zahlungsmittel EURO - ob als Papier oder Giralgeld. Und ja, im Fall der Einführung würde die EZB auch für den D-Euro als Zahlungsmittel garantieren.

Der wesentliche Unterschied ist aber. Weder die EZB noch ihre angeschlossenen nationalen Notenbanken können den D-Euro emittieren. Sie können ihn schlichtweg nicht erzeugen! Es ist vom technischen Ablauf, vom System her nicht vorgesehen. 

Die EZB emittiert weder den D-Euro, noch generiert sie ihn, noch schöpft sie ihn, noch erzeugt sie ihn. Also anders als beim bisherigen Giral- und Papier-Euro garantiert sie für ein Zahlungsmittel, welches sie nicht in der Lage ist, selber zu erschaffen. Es gibt keine D-Euro Vorratskasse, aus der dann verteilt wird. Es gibt sie schlichtweg nicht.

Es ist, als täte die EZB Garantien für den US Dollar aussprechen oder den thailändischen Baht. 

Wie soll der D-Euro erzeugt werden?

Einzig und allein durch den Willen des Verbrauchers. Erst wenn du als Bankkunde oder Kontoinhaber dahergehst und dein bisheriges Euro-Guthaben (sei es Giral oder per Bareinzahlung) in D-Euro konvertierst, entsteht der D-Euro. Und genau erst dann. 

Und hier liegt jetzt das technische Kuriosum. Der D-Euro ist faktisch nur eine andere Darstellungsform deines vorhandenen Guthabens. Technisch läuft es ganz andere Bahnen.
Der D-Euro verlässt nämlich das Target-System und führt bei Erzeugung dazu, dass sich Bankbilanzen verkürzen. Die Erzeugung von D-Euro ist systemisch der gleiche Vorgang, wie ein Bank Run.

Und genau deshalb ist ein Limit an D-Euro pro Kunde nicht nur vorgesehen, sondern sogar zwingend notwendig. Denn würden morgen alle ihr Guthaben in D-Euro konvertieren, würde das Bankensystem kollabieren. Deshalb sind Limits im Gespräch, auf die man nicht verzichten kann. Höhe bis heute unklar, man munkelt ca. 3000,- €.

Und das ist alles, was unter dem Digitalen Euro zu verstehen ist. Nur das war man in der Lage zu kreieren, eine Abwandlung an elektronischem Geld, welches nie jemand benutzen wird, weil die Alternativen schon fest im Markt und täglichen Leben etabliert sind. Paypal, Kreditkarte oder was man benutzt, online zu shoppen. 

Dafür ist dieser digitale EZB Müll letztendlich gedacht, ein "eigenes" Konkurrenzprodukt zu eben solchen Bezahlmöglichkeiten im Internet vorrätig zu haben.

Und das reale Problem ist, wie würde eine Transaktion von Währungsraum zu Währungsraum laufen. Wenn ein D-Euro Halter, sein Guthaben in US-Dollar tauschen möchte, soll dann etwa das andere Währungssystem echte Valuta erzeugen zu einem Guthaben, welches die andere Notenbank selbst nicht generiert? EIne Abwandlung genau diesen Humbugs hatte man beim FTX Scam, wo digitale Kundengelder des bekannten Kryptoniers in die Ukraine weggeklaut wurden und die ukrainsiche Notenbank dafür echtes Geld ausgab. Ging halt nur bedingt gut.

Und alles andere ist mit Halbwissen durchtränkte Folklore.

Robert Kreuz


 

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