Nur ein Ping – Aber ein grosser

Edelmetalle • Global Trade War • Hormuz • Grönland • Epstein • Zinsen – und das Ende von Swampland, sprich Euro und EU.

Hier sehen wir den Silberchart, aus dem Podcast 100 vom 26. Januar 2026. Gewarnt wurde damals ausdrücklich, dass der fulminante Edelmetall-Run in Silber, Gold und Platin an sein Ende kommt. Und das mit ihm verknüpfte Korrekturpotenzial nicht zu unterschätzen sei. Damals noch unklar, welche Marke genau das Hoch zieren wird. Es kam 4 Tage später, am 30. Januar bei ca. 121,50 US$ für Silber.

Silber USD | Monatschart

 

Hier sehen wir die aktuelle Situation des Silberchartes (25.10.2026)

Korrekturpotenzial 1 – der gelbe Bereich quasi inexistent. Im Tageschart nur eine Verschnaufpause. Dass es tief runtergehen wird beim Edelmetall, im Update am 01. Februar 2026 inkl. Marken aufgezeigt. Seitdem galt nur eines: Abwarten und sich an den eingefahrenen Renditen des Bull-Runs erfreuen und die zusätzlichen Gewinne der Gegenrichtung willkommen heißen. Handeln heißt, billig einkaufen, teuer verkaufen und so kann man tatsächlich zweimal verdienen.

Tut dann auch gut, einfach mal Abstand zu bekommen, das Geschrei Geschrei sein lassen und die Dinge, wie sie passieren, einfach aussitzen.

Jetzt ist es aber an der Zeit, doch mal wieder ein Wort an Interessierte zu richten. In dem Fall auch tatsächlich kostenfrei, einzig Login muss (auch aus rechtlichen Gründen) Bedingung bleiben. Die Entwicklung der Gemengelage hat jetzt einen Zustand, wo es dann am Ende gerne wieder heißt: Das hat doch niemand kommen sehen. 

Doch wer diesen Blog kennt, weiß genau, dieses Mantra der Dummschwätzer und vermeintlichen Experten gilt genau hier nicht.

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Gold Silber – Ausblick

Ja so ist das mit dem Urlaub und dem kürzer Treten. Aber solle dann keiner sagen, er wäre nicht vorinformiert gewesen, dazu auch noch gratis.

Die Charts bei Gold und Silber eröffnen jetzt diverse Spielmöglichkeiten. Ähnlich Landkarten, welche viele Wege zur Auswahl vorgeben. Welchen Pfad Gold und Silber genau einschlagen werden, also um das zu sagen, ist es noch viel zu früh. Am Ende bestimmt das fundamentale Umfeld, wie schon oft ausgeführt und bewiesen.

Bei Silber ist das eindeutig die Zukunft von Solar- und Elektromobilitäts-Wahn. Bei Gold stellt sich im schlimmsten Fall die Frage, was passiert wenn Zentralbanken der Eurozone, nebst ihrer kriminellen Kartellbude EZB die jetzt angehäuften Goldreserven auf den Markt schmeißen, um mit Dollar ihre abschmierende Krempelwährung zu stützen, weil Drucken und Aufkaufen nicht nur nicht mehr helfen, sondern lediglich Benzin ins Feuer wäre.
Und Merz fantasierte eben noch vom Euro als Weltleitwährung - genauso kombiniert man Größenwahn mit Inkompetenz und intellektuell gefährlichem Schwachsinn. 

Von dem, was ein US-Midterm Zyklus bereit hält, wurde eingegangen. Aber gut, jetzt wollen wir wegen einer roten Kerze noch keine Hölle an die Wand malen.

Disclaimer: Dargestelltes ist keine Aufforderung am Finanzmarkt irgendetwas zu unternehmen. Es ist lediglich die Ansicht eines Marktteilnehmers.

 

Silber Future | Monatschart

Gold Future | Monatschart

 

 


 

100 | Podcast 01-2026

Silber durchschlägt die magische Schallmauer von 100 US$. Und Gold liefert in nicht mal 4 Wochen die Performance, welche für das ganze Jahr 2026 vorgezeichnet gewesen ist.

 

Mit von der Partie, das Anrüchige aus dem Staate Dänemark. Und ordentlich Leviten lesen bei den Sumpfratten in Davos. Selbst ein Larry Fink muss zugeben, die Zukunft ist nicht Solar. Was eigentlich den Silberbug jetzt ganz brennend aufhorchen lassen müsste.

Die andere Seite der Story ist natürlich die Farce, die derzeit aus den USA gereicht wird. Sei es eben Grönland oder Epstein oder das, was man als ausstehende "Sumpfprozesse" eintüten könnte. Aber auch diese Vorgänge besitzen weit mehr als nur eine Perspektive, die es genau zu betrachten gilt.

Ganz genau hinschauen sollte auch der Gold-, Silber- und Platinbug. Sonst wird ein "Nie wieder Korrektur" ganz schnell genauso blöd klingen wie ein "Nie wieder kalt" oder "Nie wieder Schnee".

 

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Drei von Drei

Was der Titel bedeutet, wird sich später erklären.

Mit Wirkung zum 13. Januar 2026 ändert die CME ihre Marginregelungen für Edelmetalle. Bisher wurde als Sicherheitsvorleistung eines gehandelten Kontraktes ein fixer US$ Betrag aufgerufen. Ab jetzt trägt der Handelsplatz den gestiegenen Assetpreisen (und weiter steigenden Preisen) Rechnung und verlangt eine prozentuale Gebühr.

Der Vorgang führt zu gleich zum üblich stumpfsinnigen Preismanipulatoren und Comex-Bashing Geheule in der Edelmetallszene. Es ist, als würden Tagesschau-Glotzer Bullion halten. 

Ein Asset, welches sich derart im Preis verändert und auf Margin gehandelt wird - letztere eben auch mit anzupassen, ist das normalste und vernüftigste der Welt. Im Grunde ist die Margin lediglich eine Anzahlung auf das zu einem späteren Zeitpunkt zu erwerbende Produkt. Anzahlungen bei hochpreisigen Waren oder Immobilienkäufen gelten ja auch nicht als Manipulation. 

Die Fakten: Vor dem 13. Januar 2026 verlangte die CME 35.750 US$ für einen 5000 Unzen Silberkontrakt. Jetzt verlangt sie 9% des Kontraktpreises. Also 9% für 5000 Unzen a 88 US$ = 39.600US$. Bei diesem Preis hätte der Silberkontrakt einen Wert von 440.000 US$. Also, wer für eine halbe Million Silber beziehen will, dem sollte es nicht auffallen, ob er nun 35.750 US$ oder 39.600 US$ vorstrecken muss.

 

Nun zum Dreiklang.

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Silber Update 11.01.2026

Am Freitag US-Arbeitsmarktdaten, die nicht widersprüchlicher hätten sein können. Neugeschaffene Stellen weniger als erwartet, was in einer sinkenden Arbeitlosenquote mündet. 

Widersprüchlich auch, was bei den Edelmetallen läuft. Silber zieht los, während Platin abtaucht und trotz hübsch starken US-Dollar reizt Gold nochmals in obere Kursbereiche aus.

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Märkte lernen nicht – sie handeln

Besser wäre es, man täte auch mal dazulernen.

Die explosionsartige Weihnachtsfreude beim Silber, auf sie folgte ein ebenso rasanter 29.12.2025. Aus zwei Perspektiven ist es nicht verwunderlich. Zum einen die Situation am physischen Markt in Kombination mit jahrelangem Betrug am selbigen und beides bricht sich jetzt die Bahn, wie Nitro mit Glycerin. Siehe dazu auch Podcast Abschluss 2025.

Die andere Perspektive ist halt, dass genau das auch zu einem Handelssentiment und herausforderndster Marktpsychologie führt, die bei Lichte betrachtet nicht mehr händelbar / handelbar sind. Wenn ein Kurs binnen Stunden sich so rasant bewegt und dieser Zustand zum New Normal wird, wer will dann heute noch sagen, was ein fairer Preis ist? Oder besser ausgedrückt, wann ist etwas zu billig, wann ist etwas zu teuer? Wann hat der Industrieeinkäufer zu viel auf den Tisch gelegt, wann der Produzent zu wenig verlangt?

Folge, die Marktweisheiten, welche man zu gut kennt, greifen: "Was steil ansteigt, stürzt steil ab" oder auch "jede Fahnenstange bricht, jede".

Damit zurück zum Ausgangspunkt. Der Jahresauftakt beim Silber hat gezeigt, nein der Markt hat nicht dazu gelernt. Es war angekündigt, dass ab ca. 73,30 es beim Silber sehr schnell gehen wird. Und es ging schneller, als man sich ein sehr schnell hat vorstellen können. Und weil eben die Geschwindigkeit der ersten 2 Handelstage in 2026 überhaupt keine Möglichkeit für sinnvolle Longpositionierungen gelassen hat, lediglich ein hinter her und mitrennen, war der Höhenflug, in welchem die Luft dünne wird, wieder unvermeidlich. Auch eine Form von "der Markt korregiert sich selbst".

Nach einem Run bis auf 82,70 ging es am Mittwoch wieder 6 US$ tiefer. Die Frage also, ist die Unterweisung nun beendet oder folgt noch eine Lektion?
(Ergänzt um Asiensession, 08.01.2026)

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Glänzende Weihnacht

Fantastisch, einfach fantastisch die Performance der Edelmetalle. Wie schon zu Anfang des Jahres behandelt, wird der "Crash" sich nicht derart gestalten, dass Gelder aus anderen flüchten und Panik das edle Metall treibt. Sondern das Metall wird derart zum Steigen gebracht, dass die Minderperformance aller anderen im Vergleich dazu wie einen Absturz aussehen lässt.

Das gilt ja nicht nur für direkte Assets zum Finanzmarkt. Auch und gerade Immobilien rücken da in den Fokus. Wie viele Irrgelichtete hat man noch 2018 in die Betongoldbubble reingezinst... Und, Kredit schon abbezahlt, Immobilie verdreifacht, vervierfacht? Eben. 

 

Wie bringt man das edle Metall zum Steigen? In dem man nicht nur den kriminellen Politsumpf austrocknet, der bislang ein Interesse daran hatte, Assets in Konkurrenz zu Currencies unten zu halten - Grüße nach London. Sondern auch den nützlichen Idioten, die bei preisbildenen Aktivitäten sich dämlich verdienten, aufzuzeigen, dass man sich an entfesseltem Edelmetall astronomisch dumm- und dämlich verdienen kann. Schon an diesem Umstand sollte man überlegen, welches Motiv Bitcoin wirklich zu Grunde liegt. Aber zurück zu astronomisch.

Ans Tradingkonto wandert in 2025 tatsächlich eine Null hinten dran. Und aktuell geben sich im Handelsmodus Gewinnmitnahmen und Nachlegen die Klinke in die Hand. Und um den geschundenen Edelmetallbug noch ein besonderes Zuckerl zukommen zu lassen, ist der Trade, der verspricht, 2026 besonders hübsch werden zu lassen, bereits ganz gut vom Platz weggekommen.

Ein Blick auf die Instrumententafeln.

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Nachtrag Ausblick

Im Oktober explodierte der historische Becher nach oben, nur um im selben Monat einen Retest des Ausbruches zu veranstalten. Der 4-Stunden Chart zeigt eindrucksvoll, auf welcher Trendlinie Silber in den Ausbruch marschierte und welchen ehemaligen Trend (blau) es nun nach der "Ehrenrunde" wieder versucht zu erreichen.

 

Während das Bild geschossen wurde, macht sich der Parkett-Handel in den USA warm und versucht natürlich auch günstig einen Einstieg in den Silberpfeil zu ergattern - Business as usual.

Damit zu dem, was noch vor uns liegt und ein kleiner nicht unbedeutender Nachtrag.

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