Staatsstreich Polen – was wirklich geschah

Nov. 2, 2026 | freie Artikel

In vereinfachter Form:

Regierungschef Donald Tusk ernannte und vereidigte hinter dem Rücken des amtierenden Präsidenten neue Verfassungsrichter, was er per Gesetz nicht darf. Sein krimineller Akt scheiterte.

 

 

In genauerer Fassung:

Donald Tusk wollte 8 neue Verfassungsrichter bestimmen. Insgesamt sind 15 Richter mit 9-jähriger Amtszeit ohne Wiederwahl vorgesehen, wobei das Verfassungsgericht auch mit weniger arbeiten kann. Sollstärke bleibt 15. Gewählt werden sie vom Unterhaus, vereidigt vom Präsidenten, derzeit Karol Nawrocki. Von den 8 neuen Richter, die Donald Tusk wollte, vereidigte Karol Nowack 3 - Magdalena Bentkowska (1. April 2026), Dariusz Szostek (1. April 2026), Sławomir Patyra (28. Juli 2026). Doch das reichte Donald Tusk nicht für sein eigentliches Vorhaben.

Der Versuch des Staatsstreichs erfolgte mit Kalkül, als der Präsident nicht im Land war.

Seine Mitverschwörerin - die von der Tusk-Koalition zur Richterin gewählte, aber nicht ins Amt gesetzte Anna Korwin-Piotrowska erklärte Kraft ihrer Wassersuppe den amtierenden Präsidenten des Verfassungsgerichtes für suspendiert und hob sich selbst auf den Thron des Postens - natürlich. 

Bereits 2 Tage vor dem Staatsstreich ordnete der stellv. Kommandant der polnischen Polizei Tomasz Michułka an (natürlich der Vize), Präventionseinheiten wie folgt in volle Einsatzbereitschaft vorzuhalten:

  • Individuelle Kurzwaffen (broń palna krótka indywidualna)
  • Glattrohrwaffen mit nicht-penetrierender Munition (broń palna gładkolufowa z amunicją niepenetracyjną) → das sind Gummigeschosse / less-lethal Munition
  • Maschinenpistolen (pistolety maszynowe)
  • Rucksack-Pfefferspray-Werfer
  • Kevlar-Helme, ballistische Westen, Nachtsicht-/Wärmebildgeräte, Absperrmaterial usw.

Man wusste also, da kommt jetzt was. Kein Wunder, bei dem eigentlichen Vorhaben - mit deutscher Beteiligung

 

Das eigentliche Vorhaben

Und da sind wir wieder bei "EZB Lagarde flieht" und dem Ende von Euro und EU. 

Donald Tusk braucht eine ihm gehorsame Mehrheit im polnischen Verfassungsgericht. Anders könnte er im nächsten Schritt den amtierenden Präsidenten Karol Nawrocki nicht entmachten. Denn erst dann wäre es möglich, Kontrolle über die polnische Zentralbank zu erlangen, um Polen in den Euro zu befördern.

Dabei geht es aber nicht um den Euro als neue Währung/ Zahlungsmittel an sich. Sondern um das, was dem Euro derzeit fehlt: EIGENKAPITAL. 

Das Euro-System braucht dringend Einschuss von frischem Geld, um sein Ponzi-Schema aufrechtzuerhalten. Und wie bei einem Ponzi-Schema kann es nicht auf das Kapital der bereits Verhafteten zugreifen. Enteignungs- und Umverteilungsfantasien innerhalb des Systems sind bereits ausgeschöpft und würden den Mangel nicht lösen. Eine frische Quelle von Außen muss her. 

Und was wäre da besser geeignet, als die polnischen Goldbestände. Ja was für ein segensreicher Zufall, dass Polen aktuell 672,9 Tonnen besitzt.

In 2025 kaufte Polen 102 Tonnen dazu.
Bis September 2026 waren es nochmals 123 Tonnen.
Deutschland übergab der EZB zur Euromitgliedschaft 232 Tonnen oder 6,5% seiner damaligen Bestände.

Gelegenheit macht Diebe.

 

Und mehr als kriminell wird es, wenn deutsche Polizeieinheiten direkt vor dem Staatsstreich auf polnischem Staatsgebiet mit Mannschaftswagen unterwegs waren. Und deren unverwechselbare Helmkennung auch auf dem Platz vor dem polnischen Verfassungsgericht zu sehen sein soll. 

 

 

Der stellvertretende Polizeikommandant Tomasz Michułka am 29.10.2026. Echtheit des Dokumentes von polnischer Polizei bereits bestätigt.

 

Deutsche Polizei auf polnischem Hoheitsgebiet? Anders als verbreitet, sind diese Mannschaftswagen nicht vor Warschau sondern ca. 130 KM südlich davon auf der Nationalstraße 8 in Richtung Petrikau (Piotrków Trybunalski/ nähe Lodz) unterwegs. Aufnahme sollen vom 27.10.2026 stammen. Die Nationalstraße 8 führt aber direkt nach Warschau. Die generelle Frage bleibt also, wieso operieren deutsche Polizeieinheiten tief auf polnischem Hoheitsgebiet. Von Petrikau bis zur deutschen Grenze sind es gute 300 KM - Grenzübergang Gleiwitz (ach sieh an).

 

Diese generelle Frage beschäftigt auch andere

 

 

Bewertung

Das dem EU-Sumpf hier die Zeitachse unter den Füßen wegbrennt, beweist sich eindrucksvoll am Vorgehen von Tusk. Ja, neue Richter wurden vom Unterhaus gewählt (rechtmäßig). Der Präsident hat sie noch nicht ins Amt gehoben, genau darum tobt der Verfassungsstreit in Polen. Beide berufen sich dabei auf Verfassungsurteile (Karol wie Donald). Fakt ist, der Präsident ist Hüter der Verfassung, der Regierungschef Donald Tusk ist es nicht. 

Wäre Zeit kein Problem, hätte Tusk die Rückkehr des Präsidenten aus Afrika auch abwarten können und auf Umsetzung der Unterhauswahl drängen. Sichtbar nutzte er die Chance, wenn der Chef außer Haus ist, um eigenmächtig zu werden. 

Auch hatte Tusk seine Mitverschwörerin Anna Korwin-Piotrowska keinerlei Recht und Befugnis den Präsidenten des Verfassungsgerichtes zu supendieren und sich dann noch selbst auf diesen Posten zu setzen und das ist sogar unstrittig.

Sie beruft sich auf ein Gesetz, welches für ordentliche Gerichte konzipiert wurde, so aber nicht auf das Verfassungsgericht übertragbar ist. Hier zuständig allein der Staatspräsident und Gremium des Verfassungsgerichtes selbst.

Wie gesagt, die Hütte brennt.

 

Zusatz:

Seit dem 01. November dürfen laut Iran südkoreanische Tanker nicht mehr Hormuz passieren. Und in Michigan kippt die Abgeordnete der US-Demokraten Stevens ins republikanische Lager. Die US-Demokraten natürlich außer sich. Popcorn bereit?

Hinweis: polnische X-posts werden auf X übersetzt. Notfalls hilft auch eine KI weiter. Wesentlicher Inhalt sollte aber erkennbar sein.


 

EZB Lagarde flieht

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