Zentralbank ist die Fortsetzung von Politik mit anderen Mitteln
Ein geniales “Leyen-Spiel”
Angela Merkel hat es mal wieder erneut bewiesen, wie genial sie es versteht, ganz nach Art des Gustave Le Bon große Massen mit einfachsten Bildern und Symboliken zu steuern und zu lenken.
Der Hinterzimmer-Deal, plötzlich Ursula "Flinten-Uschi" von der Leyen auf den EU-Kommissionschefposten wegzuloben und über Macron Frau Lagarde vom IWF weg und zur EZB hinzuloben, zeugt von enormer Weitsicht und Absicht. Zur Erklärung:
Der linken Gesellschaftsutopien nachträumende Martin Sonneborn erhält von mir garantiert keinen Blankoscheck, mit folgendem Statement trifft er aber genau ins Schwarze.
Mit Lagarde und von der Leyen erhalten die beiden Kernelemente des Trümmerhaufens Europäische Union - der Euro und das politische Unionstheater eine Personalie verpasst, die als "gemeinschaftliches Feindbild" für die sogenannten "Links-Versifften" ebenso wie für die "Bösen Rechtspopulisten" fungieren werden. Darüber wird sich der aktuell existierende gesellschaftliche Graben wieder schließen lassen, und eine neue Mitte kann daraus erwachsen.
Dafür müssen Lagarde und von der Leyen lediglich ihre mitgebrachte Inkompetenz walten lassen. Der innewohnende Konstruktionsfehler von EU und Euro geben ihr übriges dazu und sind eh schon am Wirken.
Das Faire und Gerechte an diesem neuen "Feindbild" - diesen beiden zukünftigen Gesichtern des großen Scheiterns ist - es trifft genau die Richtigen. Lagarde, ebenso wie von der Leyen sind Vertreter einer politischen Kaste, deren abgekapselte Denk- und Planspiele verantwortlich dafür sind, dass der Globus innerhalb der 90iger mal ganz kräftig falsch abgebogen ist.
Wer das jetzt nicht versteht, erhält folgende Eselsbrücke. Ursula von der Leyen war NIE Angela Merkels Kronprinzessin auch nie als diese bestimmt. Ursula von der Leyen ist eher eine Art weiblicher Friedrich Merz und diesen hat Angie nun bereits 2mal ins Messer auflaufen lassen.
Wie sieht dann diese neue Mitte aus?
Wenn plötzlich SPD-Anhänger wie aber auch AfDler gemeinschaftlich sagen, dass was die Lagarde mit dem Euro anstellen will oder das was von der Leyen da in Brüssel befehligen will, das geht so nicht. Dann wird der Fatalismus weichen und die Zentrifugalkräfte schwächer, welche Bevölkerungsmassen nach Außen hin pressen.
Was kommt dann am Ende dabei raus?
Ein Europa der Vaterländer - Nationalstaaten im rein wirtschaftlichen Verbund einer EG. Das Modell, welches man kennt, gemeinsam beherrscht und was eine Erfolgsgeschichte war. Zusatz oder Überbleibsel wird ein gemeinsames europäisches Militärbündnis und damit die lange beschriebene Reform bzw. Negierung der NATO real. Das stimmt dann nicht nur den linken Pazifisten fröhlich, auch gewisse österreichische Kreise sollten hier am meisten vom Modell der Paneuropäischen Union wiederfinden. Und ja, den Euro braucht man dann nicht mehr. Er wird wegen "Nicht-Bedarf" verhungern. Nachdem Lagarde da ihre Finger dran hatte, will den sowieso keiner mehr anfassen.
Und ganz wichtig: Wir müssen uns nicht gegenseitig im Bürgerkrieg die Köpfe einschlagen.
In dem Sinne: Mögen die Spiele beginnen. Die offizielle Inthronierung der beiden muss zuerst noch gelingen.
Neues aus LaLa Land | Podcast 17-2019
Das Spass-Karussell in Brüssel dreht dieser Tage besonders heftig.
Welch eigenartiges Wunder, dass man immer noch nicht die Regierungsbank des inexistenten Superstaates besetzen konnte...
Aber bitte gut Anschallen, am Mittwoch den 03.07.2019 ist die Wahl des EU-Parlamentspräsidenten angesetzt.
Und die Grüne Ska Keller hat sich doch tatsächlich ausgemalt, eben zu diesem gewählt zu werden. Offenbar hat da wieder jemand den Schrank zu den hochdosierten Psychopharmaka nicht richtig verschlossen? Oder aber die Dauerinfusion mit propagandistischer Fehlinformation aus dem wahnsinnig gewordenen 'öffentlichen Rindfunk' hat ordentlich Lochfraß angerichtet. Vielleicht war es aber auch eine Mischung aus beiden.
Die aber so wirklich zündende Meldung von heute ist, dass IWF-Chefin Christine Lagarde auf den Sessel der EZB wechseln soll. Oh ha, Oh ha - selbst das Chaos hat seine Gleise und seine Richtungen, über die es gleich zu sprechen gilt.
Derweil macht Gold, was es machen soll - es steigt weiter. La La La.
G20 und Gold | Update 01.07.2019
Das G20 Treffen ist vorbei. Der eigentliche Event des Events ist und war der Fortgang zwischen Donald Trump und Xi Jinping. Das Ergebnis zum jetzigen Zeitpunkt erwartend ungenau, und dementsprechend dann auch uneinheiltich die Reaktion der Kurse zur heutigen Eröffnung.
Somit folgt ein Blick, nicht nur aufs Gold.
Rackete, Steinmeier, Kaeser – Deutschland deine heuchelnden Narzissten
Stein des Anstosses ist sicherlich nicht der Umstand, dass Menschen gerettet worden sind. Es ist das Ausnutzen von Leid und Not, nur um in abgrundtief hässlicher Selbstherrlichkeit, geheuchelten Motivlagen und Faktenverdrehung ein politisches Schautheater zu unterfüttern, was am Ende kein Problem lösen wird, sondern nur die Spaltung einer ganzen Gesellschaft vorantreibt. Und ausgerechnet diese Sippschaft beschwert sich über Populismus!
Carola Rackete
Der Sea-Watch 3 Kapitän mag sich zwar selbst als die Mutter Teresa der 7 Weltmeere betrachten, aber das ist nur eine ganz subjektive Wahrnehmung. Die Realität zeugt von einer ganz anderen Lesart. Laut jetzigem Stand soll Carola Rackete am 12. Juni 2019 vor der libyschen Küste in Seenot Geratene an Board genommen haben. Über die Art der Seenot, inwieweit sie tatsächlich bestand, weiß man natürlich nichts. Aber nehmen wir sie ruhig als gegeben hin.
Folgt man nun dem edlen Motiv dieser Tat, nämlich einzig Leben retten zu wollen, dann wäre ab jetzt der nächste folgerichtige Schritt gewesen, eben diese Menschen zurück an die libysche Küste oder in einen libyschen Hafen zu bringen. Zum einen wäre dies die nächstgelegene Destination. Zum anderen ist die Sea-Watch 3 eben auch genau dazu von der libyschen Küstenwache aufgefordert worden. Tripolis wurde Carola Rackete als sicherer Einlaufhafen benannt. Wäre sie dieser Aufforderung gefolgt, das heute vorgetragene Motiv der Lebensrettung hätte keinen Makel.
Doch der eigenwillige Kapitän verweigert und zwingt die Aufgenommenen zu einer Odysee; zum Zeitpunkt der Entscheidung mit ungewissem Ausgang. Genau damit verlässt Carola Rackete den vorgetragenen Pfad eines edlen und selbstlosen Gedankens zu Gunsten einer rein politisch motivierten Aktion, in der die Aufgenommenen nicht mehr sind, als ihre Geiseln.
Trotz des Wissen um die Knappheit der Ressourcen an Board, nimmt sie die längere Route in Richtung europäisches Festland. Setzt die Geretteten tagelang der See und einem ungewissem Ausgang aus. Und führt somit selbst die Notlage herbei, mit der sie dann die Einfahrt nach Lampedusa erpresst und dabei auch noch mit der italienischen Küstenwache auf Kollisionskurs geht. Selbstverständlich alles recht medienwirksam. Der Narzisst braucht eben seine Bühne.
Machen sie mal so etwas als deutscher Autofahrer. Keine MPU wird ihnen je zu ihrem Führerschein zurück verhelfen.
Nein, diese Tat war weder "edel" noch vom Motiv der Lebensrettung geprägt. Einzig und allein von der selbstherrlichen Annahme, sich über Recht und Gesetz stellen zu dürfen und sich medienwirksam als der "gerechte" Menschenschmuggler in Szene setzen zu können. Und dabei alles zu torpedieren und zu unterlaufen, was in mühevoller politischer Arbeit unternommen wurde, damit Menschen nicht mehr in Nussschalen übers Mittelmeer schippern.
Carola Rackete ist das Ergebnis dieser Anstrengungen zu gering, die bisher verstrichene Zeit zu lang? Nun, dann sollte man vielleicht nicht alle Stammtische und Wahlurnen lang, diese größenwahnsinnige Utopie der EU-Staatengleichschaltung unterstützen. Früher gab es auch Probleme auch tiefgehende. Nationalstaaten fanden aber schneller zu sinnvolleren Ergebnissen und Lösungen, ganz ohne Unionsduselei.
Für heute gilt aber: Was wäre denn passiert, wenn auf der Irrfahrt nach Lampedusa an Board jemand umgekommen wäre, der sonst in Tripolis sicher an Land hätte gehen können? Und genau das hat Carola Rackete billigend in Kauf genommen.
Dass das unser Bundesgrüßaugust Frank-Walter Steinmeier ganz anders sieht, war klar. Er hatte ja schon immer ein eigenartiges Verhältnis zu Recht und Gerechtigkeit. Und dann haben wir noch Joe Kaeser, der unter seinem Stein hervorgekrochen kommt, um sich im politischen Bühnenlicht der Sea-Watch 3 zu aalen.
(Artikel ist frei zugänglich)
