Zentralbank ist die Fortsetzung von Politik mit anderen Mitteln

Die 2. Welle | Podcast 25-2023

Die dünne Handelswoche des Thanksgiving liegt zum Glück hinter uns. Und während das große Geld an der mageren Festtafel dinnierte, fühlte sich das kleine Geld mal wieder ermächtigt, die großen Superallys dank überstandener Teuerung und nun unausweichlicher Zinssenkungen auszurufen.

Wie unangenehm, dass in fundamentalen Segmenten wie zum Beispiel im Öl oder in der Supply-Chain sich Entwicklungen vollziehen, die wahrlich Déjà-vu-Charakter haben.

In die gleiche Kerbe schlägt natürlich auch das Vorhaben der regierenden deutschen Obrigkeit, sich ihres Ampel-Murkses möglichst "gesichtswahrend" entledigen zu wollen. Dass Christian Lindner intellektuell mit der ihm anvertrauen fachlichen Materie vollends überfordert ist, hat er ja schon eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Selbst wenn es einem strategischem Kalkül geschuldet ist, hier den Dummen zu geben, so wird es an der Stelle nicht schwer gefallen sein. Denn schon jetzt erkennbar, die weitrechenden Folgen, dieser nicht beherrschten Komplexität, hat man einfach nicht im Blick.

Und so wird, auch das strategische Kalkül zum Rohrkrepierer - zwangsläufig.   

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60 Jahre danach – Trump siegt, Ampel platzt, Wilders siegt

Der sechzigste Jahrestag des Attentates auf JFK ist im laufenden Kontext schon ein ganz besonderer. Und wie passend doch dieser begann und geendet hat.

 

 

Es beginnt mit der Meldung, dass Richterin Amy Totenberg (eine Ernennung von Obama) die vorgelegten Beweise zum Wahlbetrug in Georgia anerkennt.

Im Verfahren, welches auf einer Klage durch Mike Lindell beruht und die eingesetzten Dominion Wahlcamputer unter Beschuss nimmt, sagt sie:

 

"Die Beweise in dem Fall legen nahe, dass die Kläger keine Verschwörungstheoretiker sind." 

 

Hier und genau hier zerbricht der Versuch, Trump mit dem Vorwurf den Prozess zu machen, er hätte den Ausgang der Wahl in Georgia manipulieren wollen. Denn er hat nur das vorgetragen, was jetzt richterlich bestätigt wurde.

 

Der Tag endet damit, dass Geert Wilders die Neuwahl in den Niederlanden wegen Koalitionszusammenbruch für sich entscheiden kann.

 

Und dazwischen haben wir immer lautere Töne über das Ende des Ukraine-Krieges. Sei es, dass Putin selbst das Wort Ende in den Mund nimmt oder eben Zelensky über Washington und NATO an den Tisch gedrängt wird.

Hörer des Blogs wissen, alles was aus diesen Verhandlungen erwächst, wird der schlussendliche Sargnagel der EU sein.

 

Der richtige spannende Krimi entsteht aber gerade mitten in Deutschland.

Ja, es gibt eine Haushaltssperre. Ja, es gibt ein Urteil des Bundesverfassungsgericht, weil eben der Haushalt die Verfassung bricht - wohlwissend und sehenden Auges. Jaja, Jaja, Jaja. 

Und schon hier und genau jetzt müsste man fragen: Was? Die eingekaufte und stets politisch befangene Richterbank in Karlsruhe stellt sich tatsächlich gegen ihre Chefs?

Und das, was bereits zwischen den Zeilen gemeldet wird, gibt genaueren Aufschluss:

 

Das Ende dieser Ampel steht unmittelbar bevor.

 

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Erneut bewiesen – Der Sumpf trocknet weiter aus

Am heutigen Montag auktionierte das US-Schatzamt eine frisch aufgelegte 20-jährige Staatsanleihe. Vergleicht man das Resultat mit der zuletzt frisch aufgelegten Serie der 20-Jährigen im Monat August 2023, so wird erneut bestätigt, was dargelegt wurde.

Trotz jetzt höherem Coupon, um den Markt auf ihre Seite zu ziehen, nimmt Janet Yellen weniger (gesamt & effektiv) ein. Gleichzeitig hat sie für das weniger an Dollar aber auch ungleich mehr an Kosten verursacht (Zinsen pro Milliarde, Kosten pro US-Dollar).

 

Auktion 20.11.2023 - Rechnung und Report

 

 

 

 

Auktion 23.08.2023 - Rechnung und Report

 

 

*In der ersten Version war die gesamt Zinsbelastung noch auf 10 Jahre eingestellt, hierbei handelt es sich aber um eine 20-Jährige. Deutlich erkennbar, durch die längere Zinsperiode verbleibt am Ende kaum noch etwas von der Einnahme. 

 

Die Maschine arbeitet einwandfrei. Wie auch der Blick auf die Yen-Pairs zeigt.

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Die drei Fragezeichen

In den Kursbewegungen am Freitag hat man richtig die Fragezeichen in den Köppen - besonders derer zu Frankfurt sehen können.

 

Früh am Morgen geht es schon los und der Yen haut einfach ab? 15:30 mitteleuropäischer Zeit, die Wallstreet eröffnet und der Dow rauscht einfach in den Keller? Doch das größte Fragezeichen aller am heutigen Tage:

Warum zur Hölle fallen die Kurse der Anleihen und steigen die Yields schon wieder? Und das vor einem Wochenende.

Dabei sind doch ab jetzt Zinssenkungen quasi gesetzte Sache. Ganz nach dem Motto, also wenn nicht im Januar, dann spätestens im Februar schenkt uns der Powell negative Zinsen... 

 

Es schlägt halt durch, was wirklich unter der Haube arbeitet!

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