Wir kaufen alles

Jerome Powell rechtfertigt die Entscheidungen der Federal Reserve vor dem Finanzausschuss des US-Kongresses. Sachlich und mandatstreu wie immer. Man bescheinigt sogar eine hawkische Tonalität. Dennoch interpretiert man als in kürze zinssenkend und weich - wieder Mal.

Die paradoxe Folge, man kauft alles. Metalle, Anleihen, Aktien und man kauft sogar YEN und Franken - also Risk Off, Risk On in einem.

Nette Zusendung eines Hörers, der DAX-Index

 

Bei Aktien darf es dann schon einen Abstrich geben, sichtbar tun sich die Indizes bereits schwer. Der DAX tendiert seit 4 Tagen tiefer, auch NASDAQ, DOW und SP500, wollen an die alten Hochs derzeit nicht ran und zeigen immer wieder Abverkäufe.

 

Heute Nachmittag EZB-Sitzung und zweite Runde vom Powell. Der Spaß wird also nicht weniger.

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Wie gesagt: “Das Geld ist alle”

Man könnte auch sagen, Treppe rauf, Treppe runter oder der Markt steht sich mal wieder selbst im Wege.

 

 

Gold rennt auf sein Allzeithoch aus dem Dezember 2023, auch Silber schaut bei der 24,24 US$ Marke vorbei und damit weit über eine begrenzende Trendlinie. Man freut sich.

Weniger Grund zur Freude dürfte der Blick auf die populären Aktienindizes bereiten - NASDAQ, SP500, DOW, DAX. Und richtig interessant wird es, wenn man die Lupe unter die Haube der stattfindenden Korrelationen hält, dann beschreibt die Einstufung 'große Unfreude' die aktuelle Situation wohl am besten.

Wenn zum Handelsschluss der USDJPY schwächer wird, ohne dass es bei der Bewegung ein Gold nochmals kräftig mit nach oben schiebt und das bei sinkendem Euro und mit sinkenden Indizes, dann können Chartmarken noch so hübsch aussehen, real läuft etwas ganz anderes. 

 

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Hawkische Daten & dovische Ignoranz

Die zurückliegende Woche war bestimmt von US-Daten. Die kommende Woche wird bestimmt von Sitzungsprotokollen der Federal Reserve und der EZB.

US CPI Januar 2024

 

US-Inflation - höher als erwartet, die Core-Inflation noch höher als erwartet, die Inflationsmessung der Produzenten - höher als erwartet. Und hier im Core (ohne Nahrung und Energie) im Anstieg so hoch wie seit Januar 2021 nicht mehr. 

Also eine gute Woche für den US-Dollar an sich, der zwar weiter steigt, aber die Daten nicht wirklich in angemessene Bewegung verwandelt. Spekulativste Fehlinterpretationen am Markt, gespeist aus Retail Sales und sinkende Anträge auf Baugenehmigungen, befeuern erneuet die Erwartung kräftig sinkender Zinsen. Und dämpfen und deuten um, was eigentlich gegeben wäre. Es kann eben nicht sein, was nicht sein darf. Richtig Schmalz kann dieses Lager daraus aber auch nicht ziehen. EURUSD verbleibt in seiner Range. NASDAQ, SP500 und Dow schließen am Freitag im Minus und unter dem erwartungsvollen Hoch vom Montag (vor US-CPI). 

Einer, der besonders aus der Reihe tanzte, ist der hier:

Silber (USD) | H4

 

Silber rennt erneut hoch bis zur ehemaligen Trendlinie und begutachtet diese erneut von unten. 

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Retail Humor

Sitzen zwei Kurse an der Bar, sagt der eine zum anderen: "Übertreib nicht so".

Gewiss gibt es wesentlich besseren Humor, manchmal muss man auch mit schlechtem klar kommen. So wie zum Beispiel zur Verkündung von US-Arbeitsmarkdaten nebst der Datenschau auf die Einzelhandelsumsätze (Retail Sales), also das in dem Sinne kleine Business. Erstanträge und laufende Anträge auf Arbeitslosenunterstützung in erwartbar und gewohnt rosigem Bild, trotz Entlassungswelle. Ok.

Der zu einer strengen Federal Reserve passende Arbeitsmarkt reichte dann aber nicht aus, das abzudämpfen, was der auch für einen Januar typische und hier auch gewaltige Einbruch (so katastrophal wie zuletzt im Mai 2020) bei den Einzelhandelsumsätzen in den Kurstafeln am Donnerstag los trat. Wesentlich schlimmer ist aber die Logik, nach welcher der Markt hier agierte. Also weil eben Joe Sixpack weniger einkauft, würde jetzt - so die Annahme, die Federal Reserve doch wieder ganz weich werden und das eher schneller als später.

Das Karen und Joe evtl. deshalb Konsumaskese pflegen, weil die Kiste mit der Inflation und Teuerung in der Praxis doch eine andere ist, der Rückschluss bleibt dem Glaskugeluniversum der sogenannten Analysten und Experten verborgen. Der Witz schlechthin aber ist die Annahme, die Federal Reserve würde nun drucken, damit Joe und Karen Kohle zum Shoppen haben. Auch hier gilt, man hat schon wesentlich besser gelacht.

Großer Treiber der ganzen Bewegung dann ausgerechnet die Small Caps, die kleinen Buden und Mikro-Aktien, worauf dann irgendwann auch die großen Indizes mit mussten. Gute Aufstellung diesbzgl. mal wieder bei Zerohedge.

 

In Bezug zum gestrigen Chartupdate: Gold korrekt gelaufen, und angesichts des Ereignisses auch eher schwach. Wirkliche Übertreiber waren Euro und mal wieder das Silber. Beide holen fast den CPI-Absturz vom Dienstag wieder auf, fast! Und dazwischen gefangen der Loonie. Weiterer Ausgang offen, jetzt am Freitag gibt es ja den Produzentenpreisindex; ha ha.

 


 

Update: Gold, Silber, Euro, Loonie

Nach toller Performance am Dienstag, weil die Masse des Marktes mal wieder aus allen Wolken fiel, ein typischer unentschlossener Mittwochshandel, mit dem Versuch im technischen Handel Boden gut zu machen.

Wie passend, dass jetzt die klassischen Handelstage - Donnerstag und Freitag noch anstehen. Klassisch in dem Sinne, da sie prädestiniert sind, für richtige Bewegungen.

Zeit also, auf ganz "magische" Landkarten zu blicken. It's not a Trick it's Fibonacci.

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Inflation: Ein Anflug von Wahrheit

Ja, was ist denn das? Hat das US-Amt für Arbeitsmarkt und Statistik beim Berechnen der aktuellen Inflationsdaten vergessen, den Schönfärber nachzutanken?

 

US-Inflation Januar 2024 | Dailyfx.com

 

Die Inflationsdaten für Monat Januar 2024 werden vermeldet und der Markt ist gezwungen, sie als "HÖHER ALS ERWARTET" zu werten. Das ist in der Sache generell richtig - siehe zum Beispiel HIER.

Für die "Und gleich gibts Zinssenkung-Sekte" ist die rechnerische Offenheit des Statistikbüros natürlich ein Schlag ins Kontor, wie man auch unschwer den Kursen entnehmen kann. Besonders erschwerend, wenn die eigene Phalanx an Forecastern, befragten Banken und Instituten kurzfristig im Vorfeld die zu erwartenden Zahlen von selbst noch weiter nach unten korrigiert.

Bis gestern galt noch eine Inflations-Prognose von 3,0 - 3,1 %. Die Core-Inflation wurde mit 3,7 % bis 3,8 % vorausorakelt. Und das alles bei einer monatlichen Änderung von 0,3 %.  Hätte man es mal besser so gelassen, wie es war. PS: Die offizielle Core-Inflation mit zwei Kommastellen angegeben, lautet: 3,86 % 

Mag mich an der Stelle gar nicht beschweren. Gibt es halt den US-Dollar Long ohne lästige Umwege und das Metall kann auch ohne weiteren Zwischenstopp in seinen Zielbereich abverkauft werden. Auch dem Entscheid der Federal Reserve im Monat März kann man ganz beruhigt entgegen sehen. Und als besonderes Goodie: die Fragestellung, wann und ob der massenhysterische Wahn, von wegen 4 Zinssenkungsschritte beginnend ab Mai 2024 brechen wird, ist nun keine mehr.

Eine Frage bleibt aber: Kann es sein, dass das Bureau of Laborstatistics doch der Federal Reserve und nicht der Biden-Administration zuarbeitet?

Update folgt.

 


 

Bye Bye Mai

Artikel Zerohedge (05.02.2024)

 

 

Plötzlich und unerwartet dämmert es da draußen, dass das von März auf Monat Mai verschobene Dogma unabdingbarer Zinssenkungen dann vielleicht doch nicht so ganz zur Realität passen könnte.

Obiger Ausschnitt von einem der ganz großen "die Fed ist fertig" und "Countdown zu Zinssenkungen hat begonnen" - Rufer.  

 


 

Orderbuch geschlossen

Über Geld spricht man bekanntlich nicht, weil man hat es einfach. Über Performance darf man hingegen schon ein Wort verlieren.

Realisierte 45 % ist das Ergebnis in - wie sollte es anders sein, in 17 Handelstagen.

 

Nach erfolgter EZB Sitzung, extremen Daten-Mischmasch aus den USA und Märkten, die schon wieder auf ganz neue Gerüchte aufspringen, weil sich die alten dann doch nicht mehr als tauglich erwiesen haben, wurden heute knallhart alle noch offenen Trades geschlossen.

 

Eine wichtige Info fürs Edelmetall und für Freunde des Loonies soll es vor dem Podcast am Wochenende aber schon jetzt geben.

 

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Ein Tag steht schon fest

Nach VW und seinem Klagelied über nicht mehr existente Wettbewerbsfähigkeit hat das Wirtschaftswunder des Habeck den nächsten deutschen Industrie-Primus erreicht:

 

Selbstverständlich erfolgt das Abstoßen sämtlicher betriebener Verkaufstheken nicht aus finanziellen Sorgen, wie die Statement-Batterien unaufhörlich feuern, sondern einfach nur aus Spaß an der Freud. Selbstverständlich...

Natürlich liegt der erneute Tiefschlag für den Industriestandort Deutschland jetzt nicht allein an einem Habeck und den ihn umgebenden kriminellen Demagogen und Ideologen. Auch so ein Habeck kann immer nur derart Schaden anrichten, wie ihn andere zum Zerstören hintragen. Und sei es, dass sie dafür ihre Karossen mit Bud Weiser betanken. Das die eigene Maschine darunter aber auch Schaden nehmen wird - gewarnt hatte man eindringlichst davor. Zu hören, gar verstehen wollten die Wenigsten. Und erst recht nicht die, auf die es dann ankommt. 

Und wie auch zu erwarten, zündelt die große Pressehure die nächsten Panik-Leitbilder. Donald Trump - der kommende Diktator (Spiegel) und der Stern fabuliert von einem Attentat auf Habeck. Und um den Dreiklang zu vervollständigen, stiften die, welche jetzt ihre Macht und ihren Einfluss im Ausblick wegschmelzen sehen, die verbliebenen Reste des Herdenviehs zu Protestkundgebungen gegen die gefürchtete AfD an.

Das kann man jetzt landauf landab diskutieren und kommentieren. Am Ende wird es am Ausgang eh nichts ändern. Entweder, dieser jetzt amtierende menschenschverachtende, kriminelle Albtraum wird vorzeitig beendet. Oder es geht so lange bergab, bis gar nichts mehr funktioniert. Und auch der letzte vor Hunger erkennt, welchen Irrsinn er da mit beflügelt, mit beklatscht, mit befähigt hat.

Und so simpel es klingt, so wahr ist es auch: Die, die derzeit am lautesten schreien, sie seien Verteidiger und Bewahrer unserer Demokratie, sind die größten Meuchelmörder an selbiger.

Zum Glück kommt deren Untergang und Ende - unaufhaltsam, unausweichlich. Eben auf die eine oder andere Art und Weise.

 

Nach dem, was derzeit im Rekordtempo Kapital und Werte in Deutschland vernichtet, zu dem, wo sich Werte und Kapital in der nächsten Woche zurückholen lassen. 

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Zur Kasse bitte

Der Kurs- und Handelsverlauf am Mittwoch war nicht von schlechten Eltern.

Für die, welche in zuletzt behandelten Pairs engagiert sein sollten, dennoch eine kurze Information vor dem nächsten Handelstag.

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